Aegerters Zukunft ist endlich geregelt

Dominique Aegerter hat einen neuen Job. Die Erleichterung beim Berner Motorrad-Fahrer ist gross.

Erleichterung: Dominique Aegerter sitzt wieder fest im Sattel. (21. Oktober 2017)

Erleichterung: Dominique Aegerter sitzt wieder fest im Sattel. (21. Oktober 2017) Bild: Andy Brownbill (AP)/Keystone

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Aufatmen im Kiefer-Team und bei Dominique Aegerter: Der in den letzten Wochen in der Schwebe hängende Deal mit dem neuen Teambesitzer David Pickworth kommt zustande. Der Vertrag mit dem Motorrad-Hersteller KTM ist vom Briten endlich unterschrieben worden.

Pickworth, ein ehemaliger Rennfahrer, der seit vielen Jahren in Wien als Investmentbanker arbeitet, wird das Kiefer Racing Team kaufen und damit auch dessen zwei Moto2-Startplätze übernehmen. Als Fahrer sind der Deutsche Sandro Cortese sowie Dominique Aegerter vorgesehen. «Ich bin wirklich erleichtert, dass das mit KTM nun geklärt ist», so der 27-jährige Berner, der schon jetzt kaum warten mag, bis er das zum Ende der abgelaufenen Saison dominierende Motorrad im Februar 2018 erstmals wird fahren können.

Die Arbeit des Managers

Aegerters langjähriger Manager Robert Siegrist war in den letzten vier, fünf Tagen intensiv beschäftigt, die Finanzierung eines Notfallplans auf die Beine zu stellen, falls Pickworth nicht hätte Wort gehalten. In kürzester Zeit trieb der Zürcher mehrere 100'000 Franken auf, um seinem Schützling ein Weiterführen der Karriere zu ermöglichen. «Dieser Plan B wäre gestanden. Doch die ursprüngliche Lösung ist in mancher Hinsicht besser», so Siegrist. «Dominique und ich werden uns in den nächsten zehn Tagen mit Herrn Pickworth treffen und alle vertraglichen Details regeln.»

Gegenüber dem Internetportal speedweek.com sagte Pickworth, dass er an Aegerters Vertrag, der noch im September mit den alten Besitzern ausgehandelt worden war, nichts abändern könne und dieser in die Tat umgesetzt werde. Der Brite hofft «zwei glückliche Fahrer zu haben, die auf dem besten Motorrad sitzen, das 2018 verfügbar sein wird».

Der Verkauf des Kiefer Racing Teams war notwendig geworden, weil Mitbesitzer Stefan Kiefer Ende Oktober vor dem Grand Prix von Malaysia an einem Herzinfarkt gestorben war. Dessen Bruder Jochen Kiefer bleibt auch künftig Aegerters Chefmechaniker. (fal/sda)

Erstellt: 06.12.2017, 19:34 Uhr

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