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Renaturierung in RichterswilSo viel müsste Richterswil für das neue Seeufer bezahlen

Der Kanton würde den Löwenanteil an den 3,9 Millionen Franken für die Neugestaltung eines Seeuferabschnitts übernehmen. Trotzdem wird Überzeugungsarbeit nötig sein.

Das unnatürlich verbaute Seeufer zwischen Hafen und der Gemeindegrenze zu Wollerau soll flacher und natürlicher werden.
Das unnatürlich verbaute Seeufer zwischen Hafen und der Gemeindegrenze zu Wollerau soll flacher und natürlicher werden.
Archivfoto: Manuela Matt

Dass der Kanton Zürich zwischen der Sihl und dem Zürichsee einen Hochwasser-Entlastungsstollen plant, könnte auch der Gemeinde Richterswil zugutekommen. Denn aufgrund der unvermeidlichen Eingriffe in die Natur ist der Kanton zu sogenannten ökologischen Ersatzmassnahmen verpflichtet. Eine davon möchte er im Seeuferabschnitt zwischen dem Richterswiler Hafen und Wollerau umsetzen. Dieser ist heute unnatürlich verbaut und soll in eine naturnähere Uferlandschaft umgestaltet werden.

Voraussetzung ist aber, dass die Richterswiler damit einverstanden sind. Und die Gemeindeversammlung am 10. März dem gemeinderätlichen Antrag zustimmt, dafür einen Kredit von 885’000 Franken gutzuheissen. Das ist alles andere als sicher.

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