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Interview zum Fabrikareal Uetikon«Die Leute sind ein wenig undankbar dem Kanton gegenüber»

Fast 400 Anträge sind zu den Gestaltungsplänen zum Uetiker Fabrikgebäude eingegangen. Gemeindepräsident Urs Mettler und Benjamin Grimm, Projektleiter von der kantonalen Baudirektion, nehmen Stellung zu den Einwendungen.

Benjamin Grimm und Urs Mettler ( von links) an einem Informationsanlass zu den Plänen fürs Uetiker Fabrikgelände.
Benjamin Grimm und Urs Mettler ( von links) an einem Informationsanlass zu den Plänen fürs Uetiker Fabrikgelände.
Foto: Manuela Matt

In Uetikon sollen am See ein neues Quartier sowie der Neubau für die Kantonsschule entstehen. Zum kantonalen sowie zum kommunalen Gestaltungsplan konnten im Sommer Einwendungen eingereicht werden. Gemeindepräsident Urs Mettler (parteilos) und Benjamin Grimm, Projektleiter der kantonalen Baudirektion, erläutern nun, wie die Behörden mit den Einwendungen verfahren.

Welches sind die wichtigsten Änderungen, die Sie aufgrund der Einwendungen an den kantonalen und kommunalen Gestaltungsplänen vorgenommen haben?

Mettler: Beim kommunalen Gestaltungsplan ist es sicher die Erholungszone, die am See entsteht. Es bestanden Ängste, dass mit der ursprünglich vorgesehenen Zentrumszone durch ein Hintertürchen am See gebaut werden könnte. Bei einem Gebäude am See war eine Wohnnutzung auch ein Thema. Das haben wir jetzt wegen der Einwendungen gestrichen.
Grimm: Die Erholungszone am See ist auch aus kantonaler Sicht sicher ein guter Weg. Dann haben wir die naturnahe Gestaltung und ökologische Vernetzung im kantonalen Gestaltungsplan verstärkt. Man versucht diese auf der Kantonsseite über die Seestrasse zum Hang hinauf zu ermöglichen. Wir haben zudem auf einen Input reagiert und den Schutz der Bäume verstärkt.

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