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Skyguide braucht mehr Anfänger

Fünf Jahre lang hat Skyguide keine neuen Lotsen für die Überflugkontrolle der Schweiz ausgebildet. Das rächt sich nun: Ab 2020 werden viele Lotsen nahe am Pensionsalter sein, doch erst vor ein paar Monaten hat Skyguide wieder mit der Aus­bildungsarbeit begonnen, die rund drei Jahre pro Lotse dauert.

Viele Lotsen werden 2020 kurz vor der Pensionierung stehen. Ausbildungsleiter Beat Spielmann sorgt dafür, dass bis dann genügend Nachfolger ausgebildet worden sind.
Viele Lotsen werden 2020 kurz vor der Pensionierung stehen. Ausbildungsleiter Beat Spielmann sorgt dafür, dass bis dann genügend Nachfolger ausgebildet worden sind.
Francisco Carrascosa

Die Flugsicherungsgesellschaft Skyguide braucht neue Lotsen – und zwar rasch. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren zwar jedes Jahr rund 25 neue Fluglotsen ausgebildet, doch nur für den Bereich Tower and Approach. Also für die Arbeit mit Flugzeugen, die Schweizer Flughäfen anfliegen oder verlassen. Bei der Sicherung des Luftraums über der Schweiz aber – der sogenannten Überflugkontrolle – hat Skyguide vor April 2017 zuletzt im Jahr 2011 neue Lotsen ausgebildet. Dies, obwohl rund 40 Prozent der insgesamt 600 Lotsen von Skyguide in diesem Bereich arbeiten.

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