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US-Open-Champion Naomi OsakaSieben Siege für sieben Tote

Mit dem zweiten Triumph am US Open erfüllte die Japanerin Naomi Osaka nicht nur ihre sportliche Mission. Sie rückte auch die Missstände in ihrer Wahlheimat in den Fokus.

Jubeln zu Zeiten von Covid-19: Naomi Osaka legt sich auf den Rücken, weil sie nicht zur ihrer Entourage darf.
Jubeln zu Zeiten von Covid-19: Naomi Osaka legt sich auf den Rücken, weil sie nicht zur ihrer Entourage darf.
Foto: Keystone

Naomi Osaka stand da wie eine Schülerin bei einer mündlichen Prüfung, das Mikrofon vor sich, die Hände hinter dem Rücken verschränkt. Und der Interviewer stellte der US-Open-Siegerin 2020 in der leeren Arena Frage um Frage. Es war eine Szenerie, die reichlich absurd anmutete. Schliesslich hatte sie die entscheidende Prüfung, die sportliche gegen die Weissrussin Viktoria Asarenka (1:6, 6:3, 6:3 ), schon bestanden. Und Siegerinterviews leben auch von der Interaktion mit dem Publikum, das diesmal fehlte.

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