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Kommentar zur Tonhalle MaagSie war zu gut für diese Stadt

Zürich verpasst die Chance, einen besonderen Konzertsaal zu behalten.

Die obere Etage in der Tonhalle Maag wird abgerissen – nur die leere Holzbox bleibt.
Die obere Etage in der Tonhalle Maag wird abgerissen – nur die leere Holzbox bleibt.
Foto: Dominique Meienberg

Es klingt nach guten Nachrichten, zunächst einmal: Die Tonhalle Maag bleibt ein Kulturort. Wenn das Tonhalle-Orchester Zürich im Sommer ins renovierte Stammhaus am See zurückzieht, verwandelt sie sich in eine Lichthalle. Die Galerien werden abgerissen, in der leeren Holzbox wird es Ausstellungen geben wie die Van-Gogh-Schau, die derzeit in der Maag-Halle nebenan gastiert. «Immersive Kunst» nennen sich diese Projekte, die gerade sehr im Trend sind.

Ob dieser Trend die kommerziellen Hoffnungen längerfristig erfüllen wird, ist allerdings noch längst nicht klar. Die Swiss Prime Site als Besitzerin der Liegenschaft spricht denn auch von einer Zwischennutzung. Gut möglich, dass die Box doch noch abgebrochen wird, wenn der geplante Neubau entsteht.

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