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Schwinger aus Feldbach und StäfaSich ohne Ernstkämpfe in Schwung halten

Die derzeit besten zwei Schwinger vom Zürichsee erleben wohl einen wettkampffreien Sommer. Nicola Wey und Shane Dändliker richten ihren Fokus deshalb bereits auf die Saison 2021.

Solche Momente vermisst Nicola Wey diesen Sommer: Der Stäfner (rechts) schwingt am St. Galler Kantonalen 2019 in Widnau im sechsten Gang gegen Lars Geisser.
Solche Momente vermisst Nicola Wey diesen Sommer: Der Stäfner (rechts) schwingt am St. Galler Kantonalen 2019 in Widnau im sechsten Gang gegen Lars Geisser.
Foto: Gian Ehrenzeller/Keystone

Einen kleinen Hoffnungsschimmer haben die Schwinger noch, auf die Teilnahme an einem kleinen Fest im Herbst. Die grossen Schwingfeste jedoch sind bis Ende Oktober alle abgesagt, die Saison 2020 fällt dem Coronavirus zum Opfer. «Schade, ich wäre bereit gewesen», seufzt Shane Dändliker. Die Leistungskurve des Feldbachers hatte im vergangenen Jahr nach oben gezeigt. Von der Schwägalp war er mit einem Bergkranz heimgekehrt – das war zuvor vier Jahrzehnte keinem Schwinger vom Zürichsee gelungen – und am Eidgenössischen (Esaf) in Zug hatte er um einen Kranz geschwungen, diesen sich gegen Florian Gnägi allerdings nicht erkämpfen können. «Ich hätte meine starken Resultate gerne bestätigt», betont der 25-Jährige. «Das mache ich nun halt im 2021.»

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