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Wahl des BundesanwaltsJetzt kommt es zum Duell zwischen «Sheriff» und Aktenretter

Andreas Müller heisst der zweite Kandidat für die Nachfolge von Michael Lauber. Müller und Mitbewerber Olivier Jornot sind zwei völlig unterschiedliche Typen.

In der Atomschmuggel-Affäre Tinner wurde Strafverfolger Andreas Müller zu einem Gegenspieler von Justizminister Christoph Blocher. Jetzt  kandidiert er für die Nachfolge von Bundesanwalt Michael Lauber.
In der Atomschmuggel-Affäre Tinner wurde Strafverfolger Andreas Müller zu einem Gegenspieler von Justizminister Christoph Blocher. Jetzt kandidiert er für die Nachfolge von Bundesanwalt Michael Lauber.
Foto: Lukas Lehmann (Keystone)

Wer wird neuer Bundesanwalt? Wer bekommt den exponiertesten Posten in der Schweizer Strafverfolgung? Die Vorentscheidung fällt am Mittwoch. Dann will sich die Gerichtskommission von National- und Ständerat auf einen Kandidaten einigen, den sie der Vereinigten Bundesversammlung zur Wahl empfiehlt.

Zwei Männer sind noch im Rennen um die Nachfolge des zurückgetretenen Michael Lauber: der Genfer Generalstaatsanwalt Olivier Jornot und ein bislang Unbekannter. Nun zeigen Recherchen, wer der ominöse zweite Kandidat ist. Er heisst Andreas Müller, ist 57 Jahre alt und stammt aus dem deutschsprachigen Freiburg. Auf Anfrage dieser Zeitung bestätigte Müller seine Kandidatur, sagte aber sogleich: «Ich werde mich zu meiner Kandidatur gerne weiterhin vor der Gerichtskommission äussern.»

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