Zum Hauptinhalt springen

Fischerei im ZürichseeSeeforellen laichen später – Schonzeit wird verlängert

Um die Seeforellen während ihrer Laichzeit zu schützen, gilt an zahlreichen Bachmündungen im Dezember und Januar ein Fischereiverbot.

Zappelt nur noch selten im Netz von Zürichsee-Fischern: die Seeforelle.
Zappelt nur noch selten im Netz von Zürichsee-Fischern: die Seeforelle.
Archivfoto: Tamedia

Die Seeforelle gilt als Edelfisch und wird im Zürichsee immer rarer. Während der Bestand im Pfäffikersee dank Lebensraumaufwertungen tendenziell zunimmt und sich im Greifensee eine kleine Population hält, kann im Zürichsee trotz Fördermassnahmen noch keine Trendumkehr beobachtet werden. Dies teilt die kantonale Fischerei- und Jagdverwaltung mit. Sie erlässt deswegen für Dezember und Januar ein Fischereiverbot für zahlreiche Bachmündungen am Zürichsee.

Für die Bestandeserhaltung der Seeforellen sei eine erfolgreiche Naturverlaichung der entscheidende Faktor, schreibt das Amt weiter. Doch genau hierbei funkt seit einigen Jahren die Klimaerwärmung dazwischen. Aufgrund höherer Temperaturen im Herbst und Frühwinter und eines tieferen Wasserstandes in den Bächen erfolgt der Aufstieg der laichbereiten Seeforellen in die Zuflüsse später im Jahr. Dies konnte am Zürichsee bereits vor fünf Jahren beobachtet werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.