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Führungswechsel im See-SpitalSee-Spital setzt Direktor ab

Nach rund 6 Jahren hat Matthias Pfammatter, Direktor des See-Spitals, per sofort seinen Posten geräumt. Die Gründe sind noch vage, die Nachfolge bereits geregelt.

Im See-Spital mit Standorten Horgen und Kilchberg kommt es überraschend zu einem Führungswechsel.
Im See-Spital mit Standorten Horgen und Kilchberg kommt es überraschend zu einem Führungswechsel.
Archivbild: Urs Jaudas

Im See-Spital kommt es zu einem überraschenden Wechsel an der Spitze. Nach rund sechs Jahren musste Matthias Pfammatter sein Amt als Direktor niederlegen. Dies geht aus einer Medienmitteilung des Spitals mit Standorten in Horgen und Kilchberg vom Mittwoch hervor. Die Gründe für den sofortigen Abgang sind noch vage. «Grund für diesen Entscheid sind unterschiedliche Ansichten über die zukünftige Positionierung sowie über die Führung und strategische Ausrichtung des Spitals», heisst es in der Mitteilung. (Lesen Sie hier, was Stiftungsratspräsident Lorenzo Marazzotta zum Trennungsgrund sagt.)

Rund sechs Jahre war Matthias Pfammatter Direktor des See-Spitals.
Rund sechs Jahre war Matthias Pfammatter Direktor des See-Spitals.
Archivbild: Urs Jaudas

Dass es mitten in der Corona-Krise und während eines 100-Millionen-Neubaus am Standort Horgen zu einem solch sofortigen Wechsel kommt, überrascht. Die Nachfolge hat Markus Bircher bereits angetreten. Er ist seit längerem Mitglied der Geschäftsleitung des See-Spitals und Leiter der Abteilung Dienste. «Durch diese Nachfolgeregelung wird ein nahtloser Übergang sichergestellt», heisst es in der Mitteilung. Dies treffe auch auf die Führung des Corona-Krisenstabes zu, in den Markus Bircher in seiner bisherigen Funktion bereits eingebunden gewesen sei.

«Eine seiner künftigen Aufgaben wird es sein, vermehrt die Aussenwahrnehmung des See-Spitals zu stärken», schreibt das Spital. Weiter werde die Begleitung und Fertigstellung des laufenden Bauprojektes NEO in Horgen in die Zuständigkeit des 44-Jährigen fallen.