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Rätsel um ExoplanetenSechs Planeten umkreisen Stern in mysteriöser Weise

Künstlerische Darstellung des TOI-178-Systems mit dem Planeten im Vordergrund, der am Entferntesten um den Stern kreist: Um den Stern kreisen sechs Planeten, die sich in einem harmonischen Umlaufzeit-Rhythmus befinden.

Beobachtung stand auf Kippe

Das ferne Sonnensystem wurde im Sternbild Bildhauer entdeckt.

Exoplaneten weisen wilde Dichte-Mischung auf

Planeten des Trappist-1-Sternsystems sind erstaunlich ähnlich

Künstlerische Darstellung des Trappist-1-Planetensystems: Das System beherbergt die grösste Ansammlung von etwa erdgrossen Planeten, die gemäss einer neuen Studie erstaunlich ähnliche Dichten aufweisen.

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sda/oli

8 Kommentare
    Sacha Meier

    Um das Rätsel von Trapist-1 zu lösen, bräuchte man eine deutlich höhere optische Auflösung, als alles, was heute an Teleskopen zur Verfügung steht. So könnte man auch spektroskopische Daten sammeln, die in solchen Fällen unheimlich nützlich sind. Auflösung ist eine Funktion der Apertur - also des Öffnungsdurchmessers eines lichtsammelnden optischen Abbildungssystems. Je grösser, umso besser. Natürlich kann man kein Fernrohr mit einem Spiegeldurchmesser von mehreren Millionen Kilometern Durchmesser bauen. Aber man kann eine sogenannte synthetische Apertur errichten. Das wären einige Dutzend Satelliten, die sich präzise in einer Ebene befinden, welche die gewünschte Aperturfläche aufspannen. Die einzelnen unscharfen Teilbilder kombiniert ergeben dann wegen konstruktiver und destruktiver Interferenz ein scharfes, hochaufgelöstes Gesamtbild. So ein Grossapertur-Teleskopsystem zu bauen und präzise auf Position zu halten, braucht viel Geld. Geld, das der moderne, postindustrielle Westen nicht mehr aufbringen kann. Vielleicht wird China eines schönen Tages so ein Grossaperturteleskop im interplanetaren Raum unseres Sonnensystems aufstellen und dann Antworten liefern können.

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