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WHO drängt mehr Länder zu höheren Tabaksteuern

Die Weltgesundheitsorganisation WHO drängt mehr Länder zu höheren Steuern auf Rauchwaren. Teurere Tabakprodukte schränkten das Rauchen nach Studien deutlich ein, berichtete sie am Dienstag auf den Philippinen in ihrem neuesten Welt-Tabak-Bericht.

Zigeretten-Preise sind laut WHO in vielen Ländern zu tief (Symbolbild)
Zigeretten-Preise sind laut WHO in vielen Ländern zu tief (Symbolbild)
Keystone

Viel zu wenig Länder nutzten diese Chance. Weltweit erheben nach WHO-Angaben nur 33 Staaten so hohe Steuern auf Tabak, dass dies Dreiviertel des Verkaufspreises ausmacht. Das ist die Höhe, die die WHO für angemessen hält. In der Schweiz beträgt die Tabaksteuer 53,2 Prozent. "Die Steuern auf Tabakprodukte zu erhöhen ist eine der wirkungsvollsten und wirtschaftlichsten Methoden, den Konsum von tödlichen Produkten einzudämmen und deutlich höhere Steuereinkünfte zu erzielen", teilte WHO-Direktorin Margaret Chan mit. Ohne neue drastische Massnahmen gegen den Tabakkonsum werden nach Angaben der WHO bis 2030 acht Millionen Menschen im Jahr an den Folgen des Rauchens sterben. Heute seien es sechs Millionen.

(SDA)

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