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Zuger und Schaffhauser SVP nominieren Polit-Prominenz

Die kantonalen Parteien schicken drei bekannte Politiker ins Rennen um die grosse und die kleine Kammer in Bern.

Eine bekannte Figur in Eishockey- und Schwingerkreisen: Heinz Tännler will in den Ständerat. (3. April 2019)
Eine bekannte Figur in Eishockey- und Schwingerkreisen: Heinz Tännler will in den Ständerat. (3. April 2019)
Alexandra Wey, Keystone

Der Zuger Regierungsrat Heinz Tännler soll Ständerat werden. Die SVP Zug hat am Mittwoch in Steinhausen den 58-Jährigen nominiert. Bei den Nationalratswahlen ist der Bisherige Thomas Aeschi der Spitzenkandidat. Er präsidiert die SVP-Bundeshausfraktion.

Tännler ist Rechtsanwalt und seit 2007 Regierungsrat. Bis 2015 war er Baudirektor, seither wacht er über die Finanzen. Im Kanton Zug wird der Ständeratssitz von Joachim Eder (FDP) frei. Die FDP will diesen Sitz mit Alt-Regierungsrat Matthias Michel verteidigen. Der zweite Ständerat, Peter Hegglin von der CVP, will nochmals antreten. Für den Nationalrat nominiert wurde von der SVP der Bisherige Aeschi. Der 40-jährige Ökonom und Präsident der SVP Zug ist seit 2011 in der grossen Kammer.

Die SVP Zug geht mit insgesamt drei Dreierlisten in die Nationalratswahlen, wie sie mitteilte. Aeschi führt die normale Liste an, dazu kommen eine Gewerbeliste und eine Liste mit dem Namen «SVP Zukunft». Von den insgesamt neun Kandidaten sind zwei Frauen.

Der Kanton Zug hat drei Nationalratssitze. Die beiden weiteren Zuger Nationalräte sind Gerhard Pfister (CVP) und Bruno Pezzatti (FDP). Pezzatti wird nicht mehr kandidieren.

Germann tritt noch einmal an

Der langjährige Schaffhauser SVP-Ständerat Hannes Germann soll eine weitere Amtszeit anhängen. Die Delegierten haben ihn am Mittwochabend nominiert. Es war reine Formsache, denn Germann, der seit 2002 im Ständerat sitzt, ist innerhalb der SVP unbestritten.

Neben Germann will mit Thomas Minder (parteilos) auch der zweite bisherige Schaffhauser Ständerat erneut antreten. Minder machte seine Kandidatur auf einer Schokoladentafel publik, die er Mitte Februar in die Schaffhauser Briefkästen verteilte. Eine offizielle Nomination braucht er als parteiloser Politiker nicht.

Auch SP und FDP treten an

Doch auch SP und FDP wollen einen der beiden Schaffhauser Sitze erobern: Die SP tritt mit dem 30-jährigen Pfleger und Rapper Patrick Portmann an. Die FDP wiederum will mit Regierungsrat Christian Amsler einen der Sitze holen. Amsler wurde im vergangenen Jahr als Bundesratskandidat bekannt.

(SDA)

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