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Wo im öffentlichen Verkehr die Todesgefahr am grössten ist

Bus, Tram oder Zug? Welches dieser Verkehrsmittel ist in der Schweiz am unsichersten? Eine neue Statistik gibt Aufschluss.

Zusammenstoss von einem Berner Tram mit einem Bus: Im öffentlichen Strassenverkehr hat das Unfallrisiko zugenommen.
Zusammenstoss von einem Berner Tram mit einem Bus: Im öffentlichen Strassenverkehr hat das Unfallrisiko zugenommen.
Keystone

Die Bahn wird immer sicherer, während Passagiere in Tram und Bus immer grösseren Gefahren ausgesetzt sind: 2018 starben 14 Menschen im Eisenbahnverkehr (ohne Suizide) – so wenige wie noch selten. Im öffentlichen Strassenverkehr gab es dagegen mehr Unfälle und Tote.

70 Unfälle im Eisenbahnverkehr registrierte das Bundesamt für Statistik (BFS) letztes Jahr. In den Nullerjahren waren jeweils bis zu 200 zu verzeichnen gewesen, im Unglücksjahr 2007 sogar deren 282. Dabei waren jährlich zwischen 20 und 40 Todesopfer zu beklagen, Freitode nicht eingerechnet.

2018 kamen dagegen nur 14 Personen im Bahnverkehr ums Leben – trotz steigender Verkehrsleistung der Bahn. Mit Ausnahme des Jahres 2011, als nur 13 Menschen bei Eisenbahnunfällen starben, wurde letztes Jahr ein erfreulicher Minusrekord im Bahnverkehr verzeichnet, Schienengüterverkehr inbegriffen.

Ganz anders im öffentlichen Strassenverkehr: Während da die Unfälle in den letzten zehn Jahren von fast 150 im Jahr 2008 auf 77 im 2017 kontinuierlich zurückgegangen sind, stiegen sie 2018 gemäss BFS-Zahlen plötzlich wieder an – auf 102 registrierte Unfälle. Auch Tote waren mehr zu beklagen, nämlich 12 gegenüber 6 bis 10 in den Jahren davor. Der Anstieg dürfte auch damit zu tun haben, dass Tram und Bus im Gegensatz zur Bahn öfter mit dem Privatverkehr in Konflikt geraten.

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