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Verbringt Weinstein Weihnachten in Lugano?

Der Filmproduzent Harvey Weinstein soll sich im Tessin befinden. Allerdings sind Zweifel an der Authentizität einer Medienmitteilung seiner Anwälte aufgekommen.

«Weshalb ziehen wir den Präsidenten nicht zur Rechenschaft?»: Drei weitere Frauen werfen Trump vor, sie belästigt zu haben. (11. Dezember 2017)
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Monica Schipper, AFP
Rückzug: Al Franken (M.) vor seiner Ankündigung im Capitol von Washington. (7. Dezember 2017)
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Getty Images
Aus US-Filmakademie ausgeschlossen: Gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein wird wegen sexueller Übergriffe ermittelt. (Archivbild)
Aus US-Filmakademie ausgeschlossen: Gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein wird wegen sexueller Übergriffe ermittelt. (Archivbild)
Richard Shotwell, Keystone
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Der mit Dutzenden Belästigungs- und Vergewaltigungsvorwürfen konfrontierte Hollywood-Produzent Harvey Weinstein sei im Tessin und wolle hierzulande mehrere Wochen Ferien machen. Dies berichteten am Samstagabend mehrere Medien, unter anderen auch Redaktion Tamedia.

Die Berichte stützten sich auf Informationen des welschen Service der Schweizerischen Depeschenagentur SDA und verschiedener Tessiner Medien. Ihnen liegt eine entsprechende Medienmitteilung vor, die von Weinsteins Anwaltsfirma stammen soll. «Herr Weinstein ist vorübergehend für die Weihnachtsferien nach Lugano gezogen, um der negativen Aufmerksamkeit zu entkommen», zitiert die SDA aus der Mitteilung.

Am späteren Abend kamen aber Zweifel an der Authentizität der Medienmitteilung auf. Zurzeit wird überprüft, ob die Mitteilung tatsächlich von Weinsteins Anwaltsfirma stammt.

«Er geht zur Therapie»

Bereits Ende Oktober wurde bereits darüber spekuliert, dass Weinstein längere Zeit in den Tessin reisen könnte. Berichten zufolge hatte der Produzent eine Villa in der Nähe von Lugano gemietet.

Mittlerweile haben über 70 Frauen Weinstein beschuldigt, sie sexuell belästigt oder missbraucht zu haben. Mehr als zehn Frauen werfen dem Filmemacher gar vor, sie vergewaltigt zu haben. Nach Angaben aus Weinsteins Umfeld erhielten zudem mindestens acht Frauen teils Millionenbeträge, um ihn nicht anzuzeigen.

Weinsteins Anwältin Lisa Bloom hatte zuvor in einer Erklärung mitgeteilt, ihr Mandant weise «viele der Vorwürfe» zurück. «Er hat Fehler zugegeben, die er gemacht hat», schrieb sie. «Er liest Bücher und geht zur Therapie. Er ist ein alter Dinosaurier, der neue Wege lernt.»

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