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SP-Kandidatin in Basel-Stadt weit vorne

Bei der Ersatzwahl für den Regierungsrat liegt die bürgerliche Gegenkandidatin weit hinten, ebenso die Kandidatin der GLP.

Liegt deutlich vorne: Tanja Soland im Wahlforum in Basel. (20. Oktober 2019) Bild: Georgios Kefalas/Keystone
Liegt deutlich vorne: Tanja Soland im Wahlforum in Basel. (20. Oktober 2019) Bild: Georgios Kefalas/Keystone

In der Ersatzwahl für die baselstädtische Regierung könnte die SP den Sitz der abtretenden Finanzdirektorin Eva Herzog mit Grossrätin Tanja Soland bereits im ersten Wahlgang verteidigen.

Die SP-Kandidatin Tanja Soland vereinigte bei den brieflich Wählenden im Kanton Basel-Stadt 24'896 Stimmen. Mit einem Stimmenanteil von 49,9 Prozent verpasste sie das absolute Mehr nur knapp – in absoluten Zahlen um 68 Stimmen.

Die von den bürgerlichen Parteien und der SVP gemeinsam portierte Gegenkandidatin Nadin Gautschi (FDP) lag bei den brieflich Wählenden mit 13'600 Stimmen und einem Wähleranteil weit dahinter. Das gilt auch für die GLP-Kandidatin Katja Christ mit 7'425 Stimmen und einem Wähleranteil von 14,9 Prozent.

Der Rechtsaussen-Querulant Eric Weber erreichte mit 2'529 Stimmen einen Wähleranteil von 5,1 Prozent.

Soland holte ihre Stimmen vor allem in der Stadt Basel. In den beiden Landgemeinden Riehen und Bettingen lag die Herausforderin von der FDP vorne.

Das Schlussresultat wird auf 15.30 Uhr erwartet. In Basel-Stadt liegt der Anteil der brieflich Wählenden bei rund 95 Prozent. Die persönlich abgegebenen Stimmen könnten bei solch einem knappen Stand noch den Ausschlag geben, dass Soland im ersten Wahlgang durchkommen wird.

(SDA)

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