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SBB senkt die Billettpreise nun doch

Die SBB gibt künftig die Mehrwertsteuersenkung an die Kunden weiter. Wie sich das auf die Preise auswirkt.

Die Billettpreise sinken im nächsten Jahr: Ein Mann löst am Hauptbahnhof Zürich ein Ticket. (Archivbild)
Die Billettpreise sinken im nächsten Jahr: Ein Mann löst am Hauptbahnhof Zürich ein Ticket. (Archivbild)
Keystone
«Wir haben uns in der Branche geeinigt, dass wir die Mehrwertsteuersenkung nachvollziehen, das heisst, dass die ÖV-Preise auf den nächstmöglichen Zeitpunkt um 0,3 Prozent gesenkt werden», sagt Jeannine Pilloud, Chefin Personenverkehr SBB.
«Wir haben uns in der Branche geeinigt, dass wir die Mehrwertsteuersenkung nachvollziehen, das heisst, dass die ÖV-Preise auf den nächstmöglichen Zeitpunkt um 0,3 Prozent gesenkt werden», sagt Jeannine Pilloud, Chefin Personenverkehr SBB.
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«Es ist einfach Geld, das den Konsumenten gehört. Deshalb bin ich sehr zufrieden, dass wir diese Einigung erzielen konnten», sagt Preisüberwacher Stefan Meierhans.
«Es ist einfach Geld, das den Konsumenten gehört. Deshalb bin ich sehr zufrieden, dass wir diese Einigung erzielen konnten», sagt Preisüberwacher Stefan Meierhans.
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In der Schweiz sinkt ab dem neuen Jahr der Mehrwertsteuersatz von 8 auf 7,7 Prozent . Grund dafür ist das Nein zur Rentenreform bei der Abstimmung vergangenen September. Die SBB wollte die Mehrwertsteuersenkung zunächst nicht an die Kunden weitergeben. Nach dem Einschreiten des Preisüberwachers passt die SBB die Preise aber nun doch an.

«Wir haben uns in der Branche geeinigt, dass wir die Mehrwertsteuersenkung nachvollziehen, das heisst, dass die ÖV-Preise auf den nächstmöglichen Zeitpunkt um 0,3 Prozent gesenkt werden», sagt Jeannine Pilloud, Chefin Personenverkehr SBB, zu SRF. Insgesamt muss die SBB nächstes Jahr 10 Millionen Franken an den Kunden zurückgeben.

Umstellung dauert Monate

So wird das GA für die 2. Klasse im kommenden Jahr 11 Franken billiger. Da es jedoch vielfach um sehr kleine Beträge geht, können nicht alle Billettpreise gesenkt werden. «Dazu müssten wir den Einräppler wieder einführen», so Pilloud. Darum kommt die SBB den Kunden auch mit Aktionen entgegen.

Bahnnutzer können jedoch nicht sofort von den tieferen Preisen profitieren. «Wir werden Monate brauchen, um die Systeme umzustellen. Was wir in dieser Zeit noch zu viel einnehmen, werden wir in Form von Gutscheinen ebenfalls in den Markt zurückführen», sagt Pilloud.

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