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Rätselhafter Tod eines Türken in Näfels geklärt

Der Mann, der am Flughafen Zürich einen Polizeieinsatz ausgelöst und einen Tag danach seine Partnerin schwer verletzt hatte, starb an Herzversagen.

Der Mann war tags zuvor Auslöser eines Handgemenges auf dem Flug von Istanbul nach Zürich. Der Türke zwang Mitreisende, Joghurt zu essen, und hat schier endlos «Allahu Akbar» gerufen.
Der Mann war tags zuvor Auslöser eines Handgemenges auf dem Flug von Istanbul nach Zürich. Der Türke zwang Mitreisende, Joghurt zu essen, und hat schier endlos «Allahu Akbar» gerufen.
Leserreporter
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Ein 29-jähriger Türke ist Mitte Mai in einem Hotel in Näfels GL nach einer Gewalttat noch am Tatort gestorben. Jetzt wurde die Todesursache geklärt: Der Mann verschied wegen akuten Herzversagens. Die schwer verletzte Frau konnte das Spital inzwischen verlassen.

Der Mann hatte die 30-jährige Schweizerin vor etwas über einem Monat abends bei einer Auseinandersetzung in einem Hotelzimmers des Sportzentrums in Näfels angegriffen und ihr schwerste Augenverletzungen zugefügt. Dann hatte er aus noch unbekannten Gründen am Tatort plötzlich das Bewusstsein verloren.

Der Türke wurde zwar reanimiert, bis ein Ärzteteam eintraf, allerdings vergeblich. Er verstarb kurze Zeit später. Gemäss dem nun vorliegenden rechtsmedizinischen Gutachten führte ein akutes Herzversagen zum Tod des Mannes. Dazu sei es wegen übermässiger Ausschüttung von Stresshormonen gekommen, teilte die Staats- und Jugendanwaltschaft Glarus am Dienstag mit.

Beziehungsdelikt vermutet

Hinweise auf Alkohol- oder Drogeneinfluss bestünden nicht, hiess es weiter. Die Frau war mit schwersten Augenverletzungen in einem Helikopter ins Universitätsspital nach Zürich geflogen worden. Sie konnte das Spital inzwischen verlassen und befragt werden. Die genauen Tatumstände sind noch Gegenstand der laufenden Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft.

Die Glarner Kantonspolizei war unmittelbar nach der Tat von einem Beziehungsdelikt ausgegangen. Die Frau und der Mann hatten sich gekannt.

(SDA)

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