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Hoch Hugo bringt heute Sonnenschein

Das Sturmtief ist abgezogen. Nun baut sich ein Hoch auf und es soll «fantastisch schön» werden – allerdings nicht überall.

Wer unbedingt Sonnenschein will, begibt sich besser über 800 Meter, wo es laut dem «Wetterflash» von Meteonews «fantastisch schön» ist und herrliches Wintersportwetter herrscht. (Bild: Franziska Rothenbühler)
Wer unbedingt Sonnenschein will, begibt sich besser über 800 Meter, wo es laut dem «Wetterflash» von Meteonews «fantastisch schön» ist und herrliches Wintersportwetter herrscht. (Bild: Franziska Rothenbühler)
Leserreporter

Von Sonntagmittag bis Montagnachmittag wurden vom Berner Oberland über den zentralen bis zum östlichen Alpennordhang sowie in Nord- und Ostbünden 50 bis 100 mm Niederschlag gemessen. Dies schreibt das Bundesamt für Umwelt (Bafu) am Montag. In den angrenzenden Voralpen und inneren Alpentälern waren es 30 bis 50 mm, im Flachland der Deutschschweiz 10 bis lokal 40 mm, heisst es weiter.

Das Wetter hat sich in der Nacht beruhigt und es klar geworden. Es konnte sich Nebel ausbreiten, der sich im Verlauf des Weihnachtstages vielleicht auflöst. Wer jedoch unbedingt Sonnenschein will, begibt sich besser über 800 Meter, wo es laut dem «Wetterflash» von Meteonews «fantastisch schön» ist und herrliches Wintersportwetter herrscht. Im Süden steigen die Temperaturen auf 11 Grad, im Rest der Schweiz ist es 1 bis 4 Grad kalt.«Das Warnereignis ist aus meteorologischer Perspektive abgeschlossen», schreibt das Bafu, weist aber auf weiteren Anstieg der Pegel hin.

«Wetterflash» von Meteonews.

In Stein SG lief der Fluss bereits am Montag über das Ufer. In Teilen bei Wattwil drohte die Thur überzulaufen. Deshalb wurde der Fluss ab Ulisbach bei Wattwil in Richtung Lichtensteig gesperrt. Am Morgen musste aus drei Kellern in der Region das Wasser abgepumpt werden. Ein Schaden sei dabei nicht entstanden und das Wasser gehe langsam wieder zurück. Laut MeteoNews regnete es in Ebnat-Kappel am stärksten.

Für Dienstag prognostiziert das Bafu einen weiteren Anstieg der Seepegel, aber sie erreichten nicht die Gefahrenstufe 2. In der Nacht auf Dienstag und am Dienstag entspannt sich die Lage rasch. Die Pegel werden sinken.

Die höchsten Abflüsse werden in den kleine und mittleren Flüssen am Montagmittag erwartet. Die grösseren Flüsse erreichen den Abflussscheitel am Nachmittag und Abend. Neben der Thur können auch die Sihl, der Hochrhein und die Aare unterhalb Zufluss Emme die Gefahrenstufe 2 erreichen.

Bei der Birs, der Emme und der Kleinen Emme verbleibt der maximale Abfluss unterhalb der Gefahrenstufe 2.

Neuschnee in den Bergen und Sturm lassen die Lawinengefahr steigen: Für weite Teile der Alpen warnt das Institut für Schnee- und Lawinenforschung vor grosser Lawinengefahr. Das ist die zweithöchste von fünf Warnstufen. Auf der Zuglinie zwischen Andermatt und Disentis kam es bereits zu einem Niedergang. Der Bahnverkehr zwischen Nätschen und Tschamut-Selva ist seit Montagnachmittag unterbrochen

Grosse Lawinen möglich

Grosse Lawinengefahr herrscht an Heiligabend in Lagen ab 2200 Meter, in einem Gebiet, das von Les Diablerets in den Waadtländer Alpen, das Aletschgebiet und die Urner Alpen bis zum Ostschweizer Pizol reicht, wie das SLF am Sonntagabend schrieb. Lawinengefahr der Stufe 4 herrscht auch in Nordbünden sowie im Unterengadin. In diesen Gebieten sind laut SLF spontane Lawinen zu erwarten, und auch grosse Lawinen sind möglich. Unterhalb von etwa 2200 Metern über Meer könnten Lawinen vom Regen durchnässten Schnee mitreissen und bis ins Grüne vorstossen, warnt das Institut. Ausgesetzte Teile von Verkehrswegen seien teilweise gefährdet.

Die Temperaturen sind laut dem «Wetterflash» von Meteonews am Morgen schweizweit noch relativ mild, sinken dann aber am Nachmittag. Dann beruhigt sich auch das Wetter wieder.

Die Flucht in den Süden bringt nichts: Wegen des Nordföhns wird es auch im Tessin «ziemlich ungemütlich», immerhin scheint dort trotz ausgedehnten hohen Wolken zeitweise die Sonne.

Ski-Wetter an Weihnachten dank Hugo

Pünktlich zum Familienfest an Heiligabend wird das Wetter wieder ruhiger. Die Schneefallgrenze sinkt von heute 1800 bis 2200 Meter auf rund 1000 Meter.

An Weihnachten und am Stephanstag dürfen sich Wintersportler auf ein Top-Skiwetter freuen. In den Bergen zeigt sich das Winterwetter von seiner besten Seite, während sich die Unterländer auch dann mit einer grauen Suppe begnügen müssen.

red

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