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Grüne Bundesratsambitionen: Gössi weist Anspruch schroff zurück

Die Ökoparteien schielen auf einen Bundesratssitz der FDP – deren Chefin erteilt den Ansprüchen eine entschiedene Absage.

«Ich bin zuerst erschrocken»: FDP-Präsidentin Petra Gössi über die jüngsten Wahlumfragen. Foto: Beat Mathys
«Ich bin zuerst erschrocken»: FDP-Präsidentin Petra Gössi über die jüngsten Wahlumfragen. Foto: Beat Mathys

Die Grüne und die Grünliberale Partei führen in den Wahl­umfragen. Bestätigt sich das am Sonntag, kommt die Frage nach einem grünen Bundesrat auf. Ist der Anspruch berechtigt?

Wir halten an der Zauberformel fest: Die drei stärksten Parteien haben zwei Bundesratssitze, die viertstärkste einen. Es ist keine mathematische Formel, aber sie hat Stabilität gebracht. Eine Partei, die nur dank einem Thema Aufschwung hat, muss zuerst beweisen, dass sie ihre Erfolge wiederholen kann. Die Grünen hatten 2007 fast 10 Prozent, aber sie konnten sie nicht halten. Zudem braucht es eine Hausmacht im Ständerat, in allen Kantonen und bis zu Kommissionen in Gemeinden. Das gehört auch zu den Aufgaben einer Partei, nicht nur medienwirksame Politik in Bern.

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