Finden Sie Ihren Vornamen in der Hitliste

Noah wurde nach fünf Jahren an der Spitze der Buben-Namen abgelöst. Checken Sie ab, ob Ihr Name zu den aktuell beliebtesten gehört und wie häufig er in der Schweiz vorkommt.

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Im vergangenen Jahr kamen in der Schweiz 87’851 Kinder auf die Welt. Am häufigsten hiessen sie Emma und Liam. Das zeigt die heute veröffentlichte Vornamen-Hitparade des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Bei den Buben mit Jahrgang 2018 erhielten 446 den Vornamen Liam. Dieser löst damit Noah nach fünf Jahren an der Spitze der Rangliste ab. Auf Platz drei der beliebtesten Namen liegt Leon. Neu in den Top 10 ist Louis, dafür ist Samuel herausgefallen.

Sie wollen wissen, ob Ihr eigener Name oder derjenige Ihres Kindes in der Liste vertreten ist? Geben Sie ihn im Suchfeld oberhalb der Tabelle ein. Dasselbe gilt für die nachfolgende Rangliste der Mädchen.

Hier gab es im Vergleich zu den Buben keine Veränderung an der Spitze. Am beliebtesten sind weiterhin die Vornamen Emma, Mia und Sofia. Dafür schafften es mit Elena, Mila und Laura gleich drei neue in die Top 10 der Mädchen.

Zwischen den verschiedenen Sprachregionen gibt es allerdings Unterschiede. In der Deutschschweiz sind Noah und Mia am beliebtesten, in der Romandie Liam und Emma, in der italienischen Schweiz Leonardo und Sofia und im rätoromanischen Sprachgebiet Alessio und Chiara.

Auch zwischen den Kantonen können die gewählten Vornamen sehr unterschiedlich ausfallen, wie unsere Karten zeigen.

Bei den Buben ist zum Beispiel der schweizweit beliebteste Name Liam nur in zwei Kantonen auch der am häufigsten vergebene Name: in der Waadt und im Wallis. Im Jura (Tom), in Obwalden (Joel), im Thurgau (Livio) und sieben weiteren Kantonen ist es hingegen ein Vorname, der schweizweit nicht einmal in den Top 10 vertreten ist.

Bei den Mädchen ist die Dominanz deutlicher: Emma ist in acht Kantonen der am häufigsten gewählte Name. In sechs Kantonen ist ein Vorname am beliebtesten, der landesweit nicht zu den Favoriten gehört, darunter in Basel (Giulia) und Neuenburg (Eva).

Emma rangiert seit Jahren ganz oben auf der Liste. Lange Zeit war dem aber nicht so. Obwohl der Name in den 1940er-Jahren schon einmal beliebt war, verschwand er wieder in der Versenkung. Erst seit etwa 20 Jahren erfreut er sich wieder wachsender Beliebtheit.

Umgekehrt werden Vornamen, die einst üblich waren, heute kaum noch vergeben. Claudia, Monika, Karin und Barbara etwa haben bei den heutigen Eltern an Beliebtheit eingebüsst. Das Gleiche gilt für Maria, das in den 60er-Jahren mit Abstand der häufigste Mädchenname war.

Auch bei den Buben wird deutlich, dass sich die Vorlieben der Eltern über die Zeit stark verändert haben. Vornamen, die momentan hoch im Kurs sind, waren früher selten. Liam ist ein vergleichsweise neuer Name. Erstmals überhaupt erfasste ihn das BFS 1976 in seiner Statistik, mit drei Neugeborenen im ganzen Land. Immer beliebter wurde Noah erst ab der Jahrtausendwende.

Gleichzeitig nahm die Bedeutung von alteingesessenen Vornamen wie Hans, Peter oder Markus immer mehr ab. Daniel hiessen in den 60er-Jahren noch über 1800 Neugeborene, heute sind es noch gut 140.

Damit ist Daniel aber immer noch der männliche Vorname, der in der Gesamtbevölkerung am häufigsten vorkommt. Mehr als 62'000 Daniels gibt es in der Schweiz. Dahinter kommen die gut 58'000 Peters und 52’000 Thomas’.

Mit Abstand am meisten gewählt wird aber Maria. Fast 83’000 Frauen und Mädchen heissen in der Schweiz so. Dahinter folgen Anna und Ursula. Auffällig ist, dass viele der weiblichen Vornamen – mit Ausnahme von Maria – nicht so oft vorkommen wie die häufigsten männlichen. Das heisst also: Bei Mädchen sind die Schweizer Eltern kreativer, wählen weniger oft die üblichen Namen.

Auch in dieser Tabelle können Sie Ihren Namen suchen, indem Sie ihn eintippen. Kein Resultat? Dann gehört er nicht zu den tausend häufigsten in der Schweiz. Hier gelangen Sie zur vollständigen Liste des BFS mit allen 58'387 Vornamen, die es im vergangenen Jahr in der Schweiz gab.

Erstellt: 19.08.2019, 12:11 Uhr

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