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Dritter Verschütteter tot geborgen

Nach dem Lawinenunglück im Wallis ist die Suche nach den Vermissten fortgesetzt worden. Eine Person ist immer noch unter den Schneemassen begraben.

Die Lawine, die im Walliser Vallon d'Arbi niedergegangen ist, hat vier Menschen in den Tod gerissen.
Die Lawine, die im Walliser Vallon d'Arbi niedergegangen ist, hat vier Menschen in den Tod gerissen.
Kantonspolizei Wallis, Keystone
Sechs Personen wurden begraben, zwei davon konnten sich befreien. (17. März 2018)
Sechs Personen wurden begraben, zwei davon konnten sich befreien. (17. März 2018)
Kantonspolizei Wallis
Ein drittes Todesopfer wurde am Dienstag geborgen. Jetzt wird noch eine Person vermisst.
Ein drittes Todesopfer wurde am Dienstag geborgen. Jetzt wird noch eine Person vermisst.
Leserreporter
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Nach dem Lawinenunglück vom Wochenende bei Riddes im Wallis ist am Dienstag das dritte Todesopfer gefunden worden. Die formelle Identifikation ist noch im Gange. Eine Person bleibt nach wie vor vermisst.

Bei der Suche standen vier Personen der Kantonspolizei, zwei Angestellte der Bergbahnen Téléverbier mit einem Pistenfahrzeug sowie ein Bergführer des Maison de Sauvetage im Einsatz, wie die Walliser Polizei am Dienstag mitteilte.

Unter sechs Meter dicken Eisschicht

Die Lawine hatte am Freitag mehrere Personen mitgerissen. Zwei konnten kurze Zeit später befreit werden. Zwei Franzosen im Alter von 20 und 25 Jahren wurden am Samstag tot aufgefunden. Beide befanden sich unter einer sechs Meter dicken Schneeschicht.

Wegen schlechten Wetters konnte die Suche am Sonntag nicht fortgesetzt werden. Auch am Montag ging die Suche nach den beiden noch vermissten Männern nicht weiter. Ihnen werden keine Überlebenschancen mehr eingeräumt.

Vermisst wurden noch ein 32-jähriger Franzose und ein 57-jähriger Schweizer aus dem Kanton Waadt. Welches der beiden Opfer am Dienstag gefunden wurde blieb zunächst unklar. Die formelle Identifikation sei noch im Gange, hielt die Walliser Polizei fest.

SDA

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