Zum Hauptinhalt springen

Dieses Jahr sind mehr Kinder ertrunken

2018 sind in der Schweiz 37 Menschen ertrunken – die meisten davon in offenen Gewässer. Die SLRG sieht Handlungsbedarf.

Ein Einsatz bei einem tödlichen Badeunfall am Luganersee. (Archivbild)
Ein Einsatz bei einem tödlichen Badeunfall am Luganersee. (Archivbild)
TI-PRESS/Francesca Agosta, Keystone

In diesem Jahr sind in Schweizer Gewässern bereits 37 Menschen ertrunken. Zugenommen hat die Zahl der Kinder, die im Wasser ums Leben kamen.

Unter den Opfern waren 27 Männer, sechs Frauen und vier Kinder, wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) in der am Montag veröffentlichten Zwischenbilanz zum Ende der Badesaison 2018 schreibt. Nach der Badesaison 2017 waren 34 Personen ertrunken - unter anderem ein Kind.

Offene Gewässer am gefährlichsten

14 Menschen verunfallten in Flüssen oder Bächen, 19 in Seen. Zwei tödliche Unfälle ereignete sich in einem Bad, einer in einem privaten Pool und einer in einem Teich. Insgesamt ertranken 12 Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft.

Die Lebensrettungs-Gesellschaft betont, dass es in überwachten Bädern praktisch keine tödlichen Badeunfälle gebe. «Den Hotspot stellen die offenen Gewässer dar», heisst es in der Mitteilung weiter. 33 der 37 Todesfälle ereigneten sich nämlich in offenen Gewässern. Mit zielgruppengerechter Präventionsarbeit will die SLRG diesem Trend entgegenwirken.

Beispielsweise, indem sie die Baderegeln bekannter macht, Plakate und Flyer Empfangszentren und Asylkoordinatoren zur Verfügung stellt oder mit dem Programm «Wassersicherheit macht Schule», mit dem sie Kinder und Jugendliche früh für die Wassersicherheit gewinnen und Lehrpersonen bei ihrer Arbeit entlasten will.

SDA/sep

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch