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Car geht in jurassischem Tunnel in Flammen auf

In einem Tunnel auf der A16 bei Pruntrut JU hat ein Reisebus Feuer gefangen. Der Busfahrer hat zum Glück schnell gehandelt.

Komplett zerstört: Der ausgebrannte Bus der französischen Reisegruppe. (4. Oktober 2018)
Komplett zerstört: Der ausgebrannte Bus der französischen Reisegruppe. (4. Oktober 2018)
www.jura.ch/police

Beim Autobahn-Tunnel Montaigre ging am Donnerstagnachmittag ein französischer Reisecar in Flammen auf. Die 50 Studenten, drei Begleiter und der Fahrer konnten in Sicherheit gebracht werden und den Tunnel bei Pruntrut unverletzt durch die Notausgänge verlassen.

Der Chauffeur habe den Rauch rechtzeitig im Rückspiegel entdeckt und das Fahrzeug auf der rechten Seite der Fahrbahn anhalten können, teilte die Kantonspolizei Jura auf Anfrage mit. Verletzt wurde niemand. Drei Personen der Kunsthochschule aus Belfort (F) klagten aber über Atembeschwerden. Sie wurden mit einer Ambulanz ins Spital von Belfort gebracht.

Der Car brannte vollständig aus. Es blieb nur das Gerippe übrig, wie das Polizeifoto beweist. Ein Teil der Infrastruktur und der elektronischen Installationen des Tunnels seien durch die Hitze von über 1000 Grad zerstört worden, sagte ein Polizeisprecher. Wegen der grossen Schäden müsse der Tunnel während mehrerer Wochen oder sogar Monaten gesperrt werden. Auch der Streckenabschnitt der Autobahn in Richtung Frankreich bleibe während der Reparaturarbeiten gesperrt.

Der Tunnel Montaigre befindet sich zwischen Pruntrut und der französischen Grenze. Der Grund für den Brand ist nicht bekannt. Ausgeschlossen werden könne eine Kollision mit den Mauern oder einem anderen Fahrzeug, erklärte die Polizei. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein.

SDA/fal

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