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Beben im Schweizer Festivalmarkt

Bei den grössten Konzertveranstaltern im Land hat künftig ein Multi aus Deutschland das Sagen. Was das für Musikfans bedeutet. Sechs Fragen und Antworten.

Wie unabhängig wird das Open Air St. Gallen künftig sein? Festivalbesucher an der Ausgabe 2016. Foto: Gian Ehrenzeller
Wie unabhängig wird das Open Air St. Gallen künftig sein? Festivalbesucher an der Ausgabe 2016. Foto: Gian Ehrenzeller
Keystone)

Es schwang ein bisschen Rütlischwur-Romantik mit, als im November 2015 die Vertreter fünf etablierter Schweizer Konzertveranstalter ihren Zusammenschluss zur Firma Wepromote bekannt gaben: Man wolle mit dieser Kräfteballung die Unabhängigkeit als Schweizer Veranstalter gegen die ausländische Konkurrenz langfristig sichern, hiess es damals. Hauptakteure waren die Betreiber des Open Air St. Gallen, die Firma Wild Pony, die damals noch das Gurtenfestival programmierte, sowie die Agentur Gadget, die jährlich über 400 Konzerte in der Schweiz organisiert. Ihr Problem damals: Als Einzelveranstalter hatten sie zunehmend Mühe, die grossen und mittelgrossen Bands in die Schweiz zu locken und mit den Gagen-Offerten internationaler Mitbieter mitzuhalten.

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