Amherd trifft ihre neuen Amtskollegen

Die Verteidigungsministerin hat sich in München zur Sicherheitslage geäussert. Ein Treffen war ihr besonders wichtig.

«Ein düsterer Grundtenor»: Bundesrätin Viola Amherd hat sich zur Sicherheitslage der Welt geäussert. (26. Januar 2019) Walter Bieri/Keystone

«Ein düsterer Grundtenor»: Bundesrätin Viola Amherd hat sich zur Sicherheitslage der Welt geäussert. (26. Januar 2019) Walter Bieri/Keystone

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Verteidigungsministerin Viola Amherd hat an der Sicherheitskonferenz in München einen «düsteren Grundtenor zur sicherheitspolitischen Lage» wahrgenommen. Es habe sich bestätigt, dass die sicherheitspolitische Lage und die Entwicklung im Allgemeinen pessimistisch eingeschätzte würden, erklärte Amherd am Samstagnachmittag gemäss Redetext an einem Treffen mit Medienvertretern.

Es gebe viele beunruhigende Entwicklungen, die Anlass zu Sorge bereiteten. Amherd nannte namentlich das Aufkündigen von Abrüstungsverträgen, das Wiederaufleben einer aggressiveren Machtpolitik oder die Auswirkungen des Klimawandels.

Die Münchner Sicherheitskonferenz sei für die Sicherheitspolitik das, was das WEF in Davos für die Wirtschaft sei, führte Amherd aus: eine der wichtigsten Plattformen für den Austausch über aktuelle Themen.

Die Verteidigungsministerin nahm an verschiedenen Panels und Diskussionen teil und traf sich zu kürzeren Gesprächen mit verschiedenen Amtskollegen und anderen Teilnehmenden. Besonders ging sie auf das Treffen mit ihrer französischen Amtskollegin Florence Parly ein, weil die Schweiz mit kaum einem anderen Land eine so intensive wie konkrete Zusammenarbeit pflege wie mit Frankreich.

Sie habe ihre französische Amtskollegin über den aktuellen Stand beim Projekt «Air2030» informiert, sagte Amherd. Frankreich ist hier sowohl bei der Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs wie bei der bodengestützten Luftverteidigung im Rennen. Auch der Cyber-Bereich und ABC-Schutz seien zur Sprache gekommen. In beiden Bereichen wollen die Schweiz und Frankreich noch enger kooperieren.

(oli/sda)

Erstellt: 17.02.2019, 10:04 Uhr

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