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Mehrere Waadtländer Nationalräte müssen vor Parteikollegen zittern

In der Waadt müssen nach der Auszählung von 31 Prozent der Stimmen bei den Nationalratswahlen mehrere Nationalräte um ihre Sitze bangen. Bei den Grünen könnte Daniel Brélaz den Bisherigen Nationalrat Christian Van Singer überholen.

Die Kathedrale Notre-Dame und ein Teil der Altstadt in Lausanne, dem Hauptort des Kantons Waadt (Archiv)
Die Kathedrale Notre-Dame und ein Teil der Altstadt in Lausanne, dem Hauptort des Kantons Waadt (Archiv)
Keystone

Der bekannte Stadtpräsident von Lausanne könnte gemäss den Zwischenresultaten eventuell seinen Parteikollegen Van Singer überholen und damit nach Bern zurückkehren. Brélaz hatte bereits zwischen 1979 und 1989 und zwischen 2007 und 2011 der Grossen Kammer angehört. Gleich vor zwei Parteikollegen zittern muss zudem der FDP-Nationalrat Fathi Derder. Er könnte seinen Sitz an den Stadtpräsidenten von Aigle, Frédéric Borloz, oder an Laurent Wehrli, den Stadtpräsidenten von Montreux, verlieren. Bei der SVP liegt nach der Auszählung von einem Drittel der Stimmen überraschend der Grossrat und Landwirt Jacques Nicolet vor den Spitzenkandidaten Fabienne Despot, Claude-Alain Voiblet und Michaël Buffat. Bei den Parteien liegt gemäss den Zwischenresultaten die FDP mit 23,94 Prozent Wähleranteilen vorne. Dahinter folgen die SVP mit 23,56 Prozent und die SP mit 17,88 Prozent. Die Sozialdemokraten, welche bisher im Nationalrat in der Waadt die grösste Delegation stellten, dürften sich aber noch steigern, sobald die Stimmen aus den Städten ausgezählt sind. Noch nicht entschieden ist, ob die CVP in der Waadt ihren einzigen Sitz halten kann. Bisher übertrifft der ehemalige Post-Verwaltungsratspräsident Claude Béglé den bisherigen Nationalrat Jacques Neirynck deutlich.

SDA

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