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Ärzte sollen den Todesbecher verschreiben

Eine Mehrheit der über 50-Jährigen erwartet von ihrem Arzt, dass er ihnen auf Wunsch das Rezept für ein Sterbemittel ausstellt, wenn sie am Lebensende in einer hoffnungs­losen Situation sind. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag von Exit.

Eine Exit-Umfrage hat ergeben, dass sich eine Mehrheit der über 50-Jährigen in einer hoffnungslosen Situation von ihrem Arzt Sterbehilfe. Die Organisation leitet daraus nun prompt Forderungen ab.
Eine Exit-Umfrage hat ergeben, dass sich eine Mehrheit der über 50-Jährigen in einer hoffnungslosen Situation von ihrem Arzt Sterbehilfe. Die Organisation leitet daraus nun prompt Forderungen ab.
Symbolbild, Keystone

Was erwarten wir von Ärzten? Dass sie mit allen Mitteln um unser Leben kämpfen und sich in jedem Fall gegen den Tod stellen? Das Resultat einer Umfrage bei Personen über 50 Jahren zeigt, dass den Ärzten noch eine andere Aufgabe zugeschrieben wird. 55 Prozent erwarten von ihrem Arzt, dass er in einer hoffnungslosen Situation am Lebensende auf Wunsch hin das Rezept für ein Sterbemittel ausstellt. Nur 34 Prozent gaben an, dass dies nicht vom Arzt zu erwarten sei. Das Institut Link hat die Umfrage im Auftrag der Sterbhilfeorganisation Exit bei rund tausend Personen in der deutschen Schweiz durchgeführt.

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