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Streit um Hilfe für Dritte WeltSchweiz erschwert Aufbau lokaler Impfproduktion in ärmeren Ländern

Covid-Impfstoff-Produktion von Lonza in Visp. Auch ärmere Staaten wollen eine eigene Impffertigung aufbauen, doch die Hürden dafür sind hoch und die Schweiz bremst, bemängelt Public Eye.

«Alle Patente der Welt nützen nichts, wenn man nicht weiss, wie man die Wirkstoffe herstellt.»

Paul Fehlner, ehemaliger Leiter der Patentabteilung bei Novartis

Ex-Regierungschefs fordern Patentlockerungen

BAG hält an Patentschutz fest

21 Kommentare
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    Heiri Buser

    Wenn die Konzerne nichts mehr an einem Impfstoff verdienen, forschen sie auch nicht mehr weiter daran. Dann haben wir keine Weiterentwicklung der Impfstoffe auf die noch kommenden Mutationen. Und am Ende produzieren diese Staaten dann ausserhalb des Patentschutzes und beliefern aus Geldgier damit die Industrieländer statt ihre Bevölkerung zu impfen=> Parallelimporte lassen Grüssen. Und zu guter Letzt hat bereits dieLonza in der Schweiz mühe genügend qualifiziertes Personal zu rekrutieren um ihre Produktionsanlagen zu betreiben, wie bitte soll dies Entwicklungsländern gelingen? Wenn schon niemand nach Visp arbeiten gehen will, wie zum Henker will man genügend Spezialisten nach irgendwo in Afrika locken? Wir reden hier ja nicht von 10 Entwicklungshelfenden die das freiwillig machen, sondern von ca 1000 Spezialisten pro Produktionsstandort, die in ihren Heimatländern bereits einen gut bezahlten Job haben.