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Beschwerde abgewiesenSchwarzenbach unterliegt vor Gericht

Die Zahlungsbefehle gegen Hotelbesitzer und Kunstsammler Urs Schwarzenbach für Steuerausstände sind gültig, sagt das Bundesgericht.

Kunstsammler Urs Schwarzenbach liefert sich seit langem einen Kleinkrieg mit der Schweizer Justiz.
Kunstsammler Urs Schwarzenbach liefert sich seit langem einen Kleinkrieg mit der Schweizer Justiz.
Foto: Keystone

Das Bundesgericht hat zwölf Beschwerden des Hotelbesitzers und Kunstsammlers Urs Schwarzenbach abgewiesen. Es bestätigt die Gültigkeit der Zahlungsbefehle, mit denen der Kanton Zürich Steuern in der Höhe von rund 162 Millionen Franken einzutreiben versucht.

Die Summe schuldet Schwarzenbach für Steuern und Nachsteuern verschiedener Jahre in der Zeit zwischen 2005 und 2015 der Gemeinde und dem Kanton Zürich sowie dem Bund. Um die Eintreibung der Summe zu sichern, liess der Kanton Zürich 2016 verschiedene Liegenschaften, deren Erträge und Aktien Schwarzenbachs arretieren.

Kein Rechtsmissbrauch

Anfang Oktober 2018 leitete der Kanton Zürich die Betreibungen gegen Schwarzenbach ein, wie aus den zwölf am Mittwoch veröffentlichten Urteilen des Bundesgerichts hervor geht. Schwarzenbach focht sie bis vor Bundesgericht an. Er zweifelt die Gültigkeit der Zahlungsbefehle an.

Das Bundesgericht hat nun festgehalten, dass die Zahlungsbefehle korrekt seien und alle gesetzlich relevanten Angaben enthalten würden. Dass die Betreibungen bei verschiedenen Ämtern eingeleitet worden seien, liege an den jeweils unterschiedlichen Zuständigkeiten für die arretierten Werte. Dies sei nicht rechtsmissbräuchlich.

SDA