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Saisonstart für FC AdliswilSchnelle Fahrt auf Achterbahn geht wohl weiter

Der Doppelaufsteiger aus dem Sihltal schlug sich auch in den vergangenen zwei Saisons in der der 2. Liga interregional gut. Aber die Mission Ligaerhalt ist schwierig.

Der Adliswiler Marco Caracutta bei einem Kurzeinsatz am 8. August in einem Vorbereitungsspiel. Der 21-jährige Innenverteidiger hat sich vor etwas mehr als einem Jahr die Kniescheibe siebenfach gebrochen. Vorläufig wird der Defensivspieler in der Meisterschaft nicht mittun können.
Der Adliswiler Marco Caracutta bei einem Kurzeinsatz am 8. August in einem Vorbereitungsspiel. Der 21-jährige Innenverteidiger hat sich vor etwas mehr als einem Jahr die Kniescheibe siebenfach gebrochen. Vorläufig wird der Defensivspieler in der Meisterschaft nicht mittun können.
André Springer

Die letzten Jahre im FC Adliswil waren sehr bewegend. Die Sihltaler schafften grandios den direkten Durchmarsch von der 3. Liga in die 2. Liga interregional. In der fünfthöchsten Spielklasse in der Schweiz angekommen, war der Spielrhythmus für die Sihltaler viel höher als in der 3. Liga. Zumal der Vorstand um den umsichtigen Präsidenten Bruno Stäubli sich auf keine finanziellen Risiken einliess und auch in der 2. Liga interregional seine Akteure nicht entlöhnte. Damit lockt man aber keine Ausnahmefussballer nach Adliswil.
Das taten und wollten die Sihltaler auch nicht. «80 Prozent der Spieler, die jetzt für uns im Einsatz stehen, haben bei den Adliswiler Junioren mit Fussballspielen begonnen», berichtet Sportchef Hans Laseroms erfreut. Nur: mit dieser hehren Tatsache gewinnt man auch nicht sehr viele Meisterschaftspunkte.
Dafür war die Kameradschaft in Adliswil immer hervorragend. Und Trainer Mario Giovanni Pischedda holte das Optimum aus seiner Equipe heraus. In der ersten Saison 2018/19 in der 2. Liga interregional retteten sich die Sihltaler mit einem Punkt Vorsprung vor dem Abstieg. In der zweiten Saison erfolgte im Winter wegen des Coronavirus der Abbruch. «Wir hatten zum Zeitpunkt des Abbruchs, nach der Vorrunde, vier Punkte Vorsprung auf den Abstiegsstrich», hält Bruno Stäubli stolz fest.

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