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Kolumne «Tribüne»Schlingernde AHV-Reform braucht weitere Korrekturen

Die Woche aus Sicht von bekannten Persönlichkeiten.
Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.
1 Kommentar
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    M. V.

    Die AHV ist ein Sanierungsfall. Per 2045 wird der Ausgleichsfonds (vor AHV21) einen Minuswert von 159 Mrd. ausweisen.

    Eigentlich ein Frechheit, bei diesem Zustand nur eine Stabilisierung anzugehen und somit hohe Lasten bewusst weiterhin in die Zukunft zu transportieren.

    Die bürgerliche Politik und Verbände waren und sind bis heute nicht in der Lage, den Stimmbürgern eine nachhaltige und somit generationengerechte Sanierung näher zu bringen. Nun sind höhere Ref.Alter, höhere Beiträge/Steuern, ev. tiefere Leistungen tatsächlich nicht sonderlich erfreulich. Es sind jedoch diese Stellschrauben welche bereits vor langer Zeit hätten angegangen werden müssen. Eine wirklich faire Sanierung kann zum heutigen Zeitpunkt eigentlich nur noch mittels Ref.Alter-Anhebungen u. Leistungsreduktionen umgesetzt werden. Die Zusatzfinanzierung mittels MwSt ab 2023 ist unfair da sie den Konsum der letzten 25 Jahre nicht mehr erfasst.

    Aber das Geschacher um zusätzliche MwSt-Prozentpunkte ist wiederum ein Vorgehen um im Resultat den Lastentransfer möglichst hoch zu halten.

    Wenn die bürgerlichen Parteien und Verbände eine faire und nachhaltige Sanierung nicht wirklich mal versuchen in Angriff zu nehmen muss halt auf der Einnahmenseite reagiert werden.

    Ein grosser Wurf muss nun rasch angegangen werden. Die kurzsichtigen Stabilisierungen (STAF, nun AHV21, weiter gepl. 2026) beenden den Lastentransfer nicht. Den künftig Zahlenden wird eine unfaire Reaktion auf die dann hohe Zahllast geradezu aufgedrängt.