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Podest-Krimi ohne Schweizer Beteiligung

Federica Brignone gewinnt den Riesenslalom in Lienz. Die Schweizerinnen können nicht überzeugen.

Die Italienerin Federica Brignone beendet Mikaela Shiffrins Siegesserie und gewinnt den Riesenslalom von Lienz.
Die Italienerin Federica Brignone beendet Mikaela Shiffrins Siegesserie und gewinnt den Riesenslalom von Lienz.
AP Photo/Giovanni Auletta
Strahlende Siegerinnen: Viktoria Rebensburg und Mikaela Shiffrin besetzen die Plätze hinter Brignone.
Strahlende Siegerinnen: Viktoria Rebensburg und Mikaela Shiffrin besetzen die Plätze hinter Brignone.
AP Photo/Giovanni Auletta
Hält die Führung: Bereits zwei Riesenslaloms hat die Deutsche Viktoria Rebensburg gewonnen, zur Halbzeit liegt sie auch in Lienz vorne.
Hält die Führung: Bereits zwei Riesenslaloms hat die Deutsche Viktoria Rebensburg gewonnen, zur Halbzeit liegt sie auch in Lienz vorne.
AP Photo/Marco Tacca
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Die Italienerin Federica Brignone gewinnt den Weltcup-Riesenslalom in Lienz, der an der Spitze spannend wie selten verlief.

Um vier Hundertstel verwies Brignone die Deutsche Viktoria Rebensburg, die Gewinnerin der ersten beiden Riesenslaloms des Winters, auf Platz 2. Die Amerikanerin Mikaela Shiffrin belegte Platz 3, mit auch nur 8 Hundertsteln Rückstand. Nach dem ersten Lauf waren die ersten sieben Fahrerinnen sogar nur durch 28 Hundertstel getrennt gewesen.

Lara Gut beste Schweizerin

Brignone errang ihren sechsten Sieg im Weltcup, aber den ersten in diesem Winter. Wegen einer Adduktoren-Verletzung war die 27-jährige Brignone erst vor einem Monat in die Saison eingestiegen. Ihren bisher letzten Erfolg hatte die Italienerin letzten Winter beim Finale in Aspen feiern können.

Den Schweizerinnen reichte es zu keinem Spitzenplatz, aber immerhin war dank Lara Gut auch im vierten Riesenslalom des Winters zumindest eine Fahrerin von Swiss-Ski in den Top 10 vertreten. Lara Gut wurde exakt Zehnte. Bei Halbzeit hatte die Tessinerin auf Position elf gelegen.

Holdener und Meillard weit zurück

Wendy Holdener vergab eine bessere Klassierung vorab mit einem schweren Fehler im zweiten Lauf. Die Schwyzerin, die zum Saison-Auftakt in Sölden als Sechste ihr Potential im Riesenslalom angedeutet hatte, fiel dadurch vom 15. in den 19. Schlussrang zurück.

Auch die 19-jährige Mélanie Meillard, zuletzt sowohl in Killington (9.) als auch in Courchevel (6.) beste Schweizerin, kämpfte unter Wert. Sie büsste im zweiten Durchgang noch vier Positionen ein und belegte lediglich den 26. Schlussrang. Damit klassierte sich die Walliserin unmittelbar vor der 21-jährigen Bündnerin Vanessa Kasper, die sich bei ihrem fünften Einsatz im Weltcup als 27. erstmals Punkte sicherte.

SDA/fsc

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