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106,3 Millionen Roger Federer verdient jetzt mehr als Messi, Ronaldo und Neymar

Jetzt ist der erfolgreichste Tennisspieler der Welt auch finanziell die Nummer 1 im weltweiten Sport: Gemäss dem US-Magazin «Forbes» hat in den letzten 12 Monaten weltweit kein Athlet mehr eingenommen.

Nicht nur Bill Gates ist reich, auch Roger Federer ist es. Gemäss «Forbes» hat er im letzten Jahr 106,3 Millionen Dollar verdient.
Nicht nur Bill Gates ist reich, auch Roger Federer ist es. Gemäss «Forbes» hat er im letzten Jahr 106,3 Millionen Dollar verdient.
Foto: Keystone
Auf dem zweiten Platz liegt Cristiano Ronaldo. Er verdiente 105 Millionen.
Auf dem zweiten Platz liegt Cristiano Ronaldo. Er verdiente 105 Millionen.
Foto: Keystone
«Nur» auf Platz 4 ist der Brasilianer Neymar. Er verdiente unter 100 Millionen Dollar. 95,5 Millionen nämlich.
«Nur» auf Platz 4 ist der Brasilianer Neymar. Er verdiente unter 100 Millionen Dollar. 95,5 Millionen nämlich.
Foto: Keystone
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106,3 Millionen US-Dollar – vor Abzug der Steuern – soll Roger Federer gemäss «Forbes» im Zeitraum der Erhebung verdient haben . 6,3 Millionen Dollar davon sind Preisgelder, allein auf 100 Millionen Dollar werden seine Einkünfte aus Sponsorenverträgen sowie Antrittsgeldern für Exhibitions geschätzt. Erleichtert wurde sein Sprung nach ganz oben durch den gleichzeitigen Rückgang der Gehälter von Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, die infolge des Coronavirus starke Kürzungen hinnehmen mussten. Der Portugiese mit 105 Millionen Dollar und der Argentinier (104) komplettieren das Podium.

Federer fügt damit seiner beeindruckenden Karriere eine weitere besondere Marke hinzu: Noch nie zuvor führte ein Tennisspieler dieses Ranking an, welches von «Forbes» seit 1990 erhoben wird. Er selber hatte 2013 den 2. Rang belegt, im Vorjahr war er Fünfter. Er ist der neunte Sportler überhaupt auf Platz 1.

«Sein Einfluss wird noch grösser»

«Federers Image ist makellos», sagt David Carter, Sportwirtschafts-Professor an der USC Marshall School of Business, «deshalb setzen diejenigen, die sich eine Verbindung mit ihm leisten können, alles daran, dies zu tun.» Und John Jay vom japanischen Ausrüster Uniqlo, bei dem Federer seit 2018 unter Vertrag ist, glaubt, dass er noch nicht das Maximum erreicht hat, obwohl er definitiv im Spätherbst seiner Aktivkarriere steht: «Wir glauben, dass der Einfluss von Roger Federer noch grösser wird. Natürlich wird dies angetrieben von seinem Status als Grösster aller Zeiten, aber Rogers Fähigkeit, der Welt positive Veränderungen zu bringen, ist seine und unsere Zukunft.»

Federers Sponsoring-Portfolio mit 13 Marken sei unter aktiven Sportlern unerreicht, sagt das renommierte US-Magazin weiter. Zwischen 3 und 30 Millionen Dollar sollen diese Firmen für eine Partnerschaft mit dem 20-fachen Grand-Slam-Sieger jährlich bezahlen. Vor Federer hatte erst ein anderer aktiver Athlet in einem Kalenderjahr 100 Millionen mit Sponsoring eingenommen: Golfer Tiger Woods, der das Ranking zwölfmal anführte.

Basketballer sind die Reichsten

Die Corona-Pandemie machte auch vor den reichsten Sportlern nicht halt: Erstmals seit vier Jahren sind die Einkünfte der 100 bestverdienenden Sportler rückläufig, sie nehmen damit insgesamt vor Abzug der Steuern «nur noch» 3,6 Milliarden US-Dollar ein. Ein weiterer Rückgang fürs nächste Jahr scheint unausweichlich.

In den Top 100 figurieren am meisten Basketballer, 35, und damit gleich viele wie im Vorjahr, gefolgt von American Football (31). Baseball erlebte mit dem Rückgang von 15 auf 1 Athleten den grössten Einbruch.

Die Top 10 der bestverdienenden Sportler 2020 gemäss «Forbes» (in Millionen US-Dollar):

1. Roger Federer (Sz/Tennis) 106,3 Millionen. 2. Cristiano Ronaldo (Por/Fussball) 105. 3. Lionel Messi (Arg/Fussball) 104. 4. Neymar (Bra/Fussball) 95,5. 5. LeBron James (USA/Basketball) 88,2. 6. Stephen Curry (USA/Basketball) 74,4. 7. Kevin Durant (USA/Basketball) 63,9. 8. Tiger Woods (USA/Golf) 62,3. 9. Kirk Cousins (USA/American Football) 60,5. 10. Carson Wentz (USA/American Football) 59,1.

18 Kommentare
    U.R.Brand

    Chris Steffen,Zehn Topmanager in der Schweiz koennen sich gegenseitig ausspionieren,ist doch etwas! und verdienen nebenbei auch noch viel daran