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Uzner Guggerträffe als Startschuss in die Fasnachtssaison

Nachdem die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler schon am Samstagabend am Guggerball Vollgas gegeben ­hatten, stand gestern Sonntagnachmittag das traditionelle ­Guggerträffe auf dem Fasnachtsprogramm. Über 40 ­Fasnachtscliquen und Guggen nahmen daran teil.

Die Guggenmusik Chällerrattä aus Näfels hat keine Nachwuchsprobleme. Schon heute führen die künftigen Schränzer das Glarner Korps an.
Die Guggenmusik Chällerrattä aus Näfels hat keine Nachwuchsprobleme. Schon heute führen die künftigen Schränzer das Glarner Korps an.
Manuela Matt

Guggen und Fasnachtscliquen reisen jeweils aus der ganzen Deutschschweiz nach Uznach, um dem traditionellen Guggerträffe beizuwohnen. So auch gestern. 41 Fasnachtscliquen und Guggen aus nah und fern liefen im Umzug mit. Das Uzner Guggerträffe ist seit Jahren ein Treffpunkt für Fasnächtlerinnen und Fasnächtler. Heuer fand es zum 39. Mal statt.

Für viele Guggen ist das Treffen in Uznach auch gleichzeitig der Startschuss in die Fasnachtszeit, da der Anlass eher früh im Jahr auf dem Programm steht. Besonders gerne kommen die Gugger nach Uznach, da alle Guggen nicht nur während des Umzugs spielen, sondern jede von ihnen mehrmals ein Konzert gibt.
Nachwuchsproblem

Das Guggerträffe wird von der Gugge Linthbordschränzer organisiert. Wie viele andere Guggen und Vereine haben auch die Linthbordschränzer mit dem Nachwuchsproblem zu kämpfen. Die einst grösste Guggemusik in der Region mit 45 Mitgliedern zählt heute gerade noch 18 aktive Guggerinnen und Gugger. Nächstes Jahr feiert der Verein sein 40-Jahr-Jubiläum. «Sollten wir in den nächsten Monaten nicht genügend neue Mitglieder finden, wird 2017 für uns die letzte Fasnacht als aktive Gugge mit Umzugsteilnahme und Konzerten sein», sagt Christoph Rüegg, Präsident der Linthbordschränzer.
Deutsche Gastgugge

Die für einen Fasnachtsumzug eher kurze Strecke – sie geht vom Rössliplatz durch das Städtchen über die Zürcherstrasse bis zum Letzi – lockte auch dieses Jahr viele Zuschauerinnen und Zuschauer an. Frauen, Männer und Kinder – zum Teil selber verkleidet – standen am Strassenrand und beobachteten das Geschehen auf der Route. Angeführt wurde der Umzug, wie jedes Jahr, von den einheimischen Einschellern, gefolgt von der Gugge Linthbordschränzer. Diese wurde von der deutschen Gastgugge Schussa-gugga Weingarten begleitet. Während die Guggen mit neusten Hits und alten Klassikern für die musikalische Unterhaltung sorgten, verteilten Hexen und andere Fasnachtsfiguren verschiedener Fasnachtscliquen Süssigkeiten oder «schmückten» die Zuschauer mit Konfetti.

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