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Lottogewinn für UnkenRegierungsrat will Amphibien am Zimmerberg retten

In Horgen, Richterswil und Wädenswil soll mehr Lebensraum für Gelbbauchunken entstehen. Der Zürcher Lotteriefonds unterstützt das Vorhaben mit 111’000 Franken.

Wie die meisten Amphibien gehört die Gelbbauchunke – hier ein Exemplar im Naturschutzgebiet auf dem Rütiboden – zu den gefährdeten Tierarten.
Wie die meisten Amphibien gehört die Gelbbauchunke – hier ein Exemplar im Naturschutzgebiet auf dem Rütiboden – zu den gefährdeten Tierarten.
Archivfoto: Sabine Rock

Sie ist kaum fünf Zentimeter gross, hat einen lehmbraunen Rücken, einen gelb-schwarz gemusterten Bauch und lebt unter anderem in Riedgebieten und feuchten Wäldern: die Gelbbauchunke. Da die Amphibienart immer weniger geeignete Lebensräume findet, gehört sie in der Schweiz zu den gefährdeten Arten. Das will die Stiftung Info Fauna ändern und hat ein Projekt lanciert, damit sich die Gelbbauchunken in der Zimmerbergregion ungestört vermehren können.

Unterstützt wird das Vorhaben nun auch vom Zürcher Regierungsrat. Dieser hat dafür 111’000 Franken aus dem Lotteriefonds gesprochen. «Die Stiftung Info Fauna ist auf dem Gebiet des Amphibienschutzes sehr kompetent», sagt Stephan Civelli vom Lotteriefonds. «Das war mit ein Grund dafür, das Projekt zu fördern.»

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