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Megaprojekt in ThalwilDem Hochwasserstollen fehlt nur noch das Geld

Der Regierungsrat hat den Bau des Hochwasser-Entlastungsstollens bewilligt. Zwar fehlt noch ein Meilenstein, doch der Baustart rückt näher.

Unweit des Schwemmholzrechens und seiner 68 Stahlpfosten soll – auf der rechten Flussseite – das Einlaufbauwerk des Entlastungsstollens entstehen.
Unweit des Schwemmholzrechens und seiner 68 Stahlpfosten soll – auf der rechten Flussseite – das Einlaufbauwerk des Entlastungsstollens entstehen.
Foto: Michael Trost

In den Büros der kantonalen Baudirektion wird seit Jahren daran gearbeitet. Nun ist der geplante Bau des Hochwasser-Entlastungsstollens einen entscheidenden Schritt weiter: Der Zürcher Regierungsrat hat das Projekt festgesetzt, wie es im Fachjargon heisst. Anders gesagt: Er hat es bewilligt. Dies inklusive der dazugehörigen ökologischen Ersatzmassnahmen an der Sihl und am Seeufer. Das hat der Regierungsrat am Donnerstag mitgeteilt.

Der Entlastungsstollen soll Langnau, Adliswil und die Stadt Zürich künftig vor extremen Hochwassern in der Sihl schützen. In solch einem Fall würden am Einlaufbauwerk des Stollens die Schleusen geöffnet. Das Hochwasser flösse durch den unterirdischen, zwei Kilometer langen und 6,6 Meter breiten Stollen von der Sihl hinüber in den Zürichsee.

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