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Von Kopf bis Fuss: Ab ins BettRegelmässiger Schlaf schützt das Herz

Weltweit leiden immer mehr Menschen an einer Herzschwäche. Doch das Risiko einer Herzinsuffizienz lässt sich durch ein gesundes Schlafmuster verringern, wie eine neue Studie zeigt.

Alarmierender Anstieg: Weltweit sollen über 26 Millionen Menschen von Herzinsuffizienz betroffen sein.
Alarmierender Anstieg: Weltweit sollen über 26 Millionen Menschen von Herzinsuffizienz betroffen sein.
Foto: Getty Images

Wenn ich als Kind hörte, jemand habe ein schwaches Herz, hatte ich stets das Bild meiner Grosstante Trudi vor Augen. Wenn sie zu Besuch kam und die 20 Treppenstufen bis zu unserer Wohnung hochsteigen musste, glich ihr keuchender Atem jenem einer altersschwachen Lokomotive. Und ihre Beine waren so dick wie Baumstämme, was ich sehr spannend fand. Meine Mutter tadelte mich jeweils, ich solle nicht so auffällig auf Trudis Beine schauen: «Die Arme hat wegen ihrer Krankheit Wasser in den Beinen.»

Als Teenager bekam der Begriff schwaches Herz eine neue Bedeutung: nämlich dann, wenn ich frisch verliebt war und nicht nur meine Beine zitterten, sondern auch mein Herzschlag zu vibrieren schien. Viele Jahre später und um einiges realistischer weiss ich heute, was ein schwaches Herz bedeutet: Bei einer Herzinsuffizienz
vermag das Herz nicht mehr genügend Blut durch den Kreislauf zu pumpen, wodurch die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt wird. Bei einer leichten Herzinsuffizienz macht sich dies erst bei grosser körperlicher Belastung bemerkbar, bei einer schweren Herzinsuffizienz schon bei geringer Anstrengung. In der Schweiz gibt es laut der
Schweizerischen Herzstiftung zwischen 150’000 und 200’000 Menschen mit einer Herzinsuffizienz.

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