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Zwist im Schloss RapperswilPolenmuseum lehnt Angebot der Behörden ab und will mehr

Die Mitglieder des Betreibervereins des Polenmuseums haben eine Offerte der Ortsgemeinde für die Zukunft im Rapperswiler Schloss ausgeschlagen. Sie fordern eine grössere Geste. Es droht ein juristischer Konflikt.

Rückschlag: Präsident Marek Wieruszewski kann die Mitglieder des Polenmuseum-Vereins nicht überzeugen.
Rückschlag: Präsident Marek Wieruszewski kann die Mitglieder des Polenmuseum-Vereins nicht überzeugen.
Archivfoto: PD

Es war eine Ironie der Geschichte: Noch vor wenigen Tagen feierte das Polenmuseum das 150-Jahr-Jubiläum im Schloss Rapperswil. Zur selben Zeit stimmte die Bürgerschaft von Rapperswil-Jona einem Kredit von 7,4 Millionen Franken für den Umbau und die Neuinszenierung des Schlosses zu – ohne Polenmuseum. Damit sind die Tage des Museums im Schloss definitiv gezählt.

Die Ortsgemeinde wird als Schlossbesitzerin nun dem Museum bis Ende Jahr offiziell die Kündigung zustellen, wie Präsident Matthias Mächler auf Anfrage erklärt. Aufgrund der Kündigungsfrist von 15 Monaten muss das Museum bis spätestens Ende März 2022 die Räume im Schloss freigeben. Mitte 2024 soll das erneuerte Schloss dann mit einer neuen Ausstellung zur Schlossgeschichte wieder aufgehen.

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