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Empfindlicher RetterPfizer-Impfstoff landete im Abfall

Wenn die Fläschchen nicht innert sechs Stunden aufgebraucht werden, verfällt der Wirkstoff. Aber auch Erschütterungen sind ein Problem.

Eine Durchstechflasche mit dem Impfstoff von Pfizer-Biontech: Dosen dieses Impfstoffs mussten in der Schweiz entsorgt werden.
Eine Durchstechflasche mit dem Impfstoff von Pfizer-Biontech: Dosen dieses Impfstoffs mussten in der Schweiz entsorgt werden.
Foto: Getty

Diese Woche veröffentlichte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erstmals Zahlen zum Impffortschritt in der Schweiz. Sie zeigen: Zwischen den einzelnen Kantonen gibt es grosse Unterschiede – und international ordnet sich die Schweiz im europäischen Mittelmass ein: Weniger geimpft haben Österreich und Deutschland. Mehr Dosen wurden in Italien oder Spanien verabreicht. Weltweit an der Spitze ist Israel – hier wurden bereits über 38 Prozent der Bevölkerung geimpft.

Als Gründe für den gemächlichen Schweizer Impfstart wurden die zu geringen Mengen des Impfstoffs genannt und dass viele Kantone logistisch nicht bereit waren. Ein weiterer Grund ist der Impfstoff selbst. Insbesondere der Wirkstoff von Pfizer-Biontech muss nach einem genauen Prozedere zur Impfung vorbereitet werden. Die Durchstechflaschen werden aufgetaut und danach mit einer Natriumchlorid-Lösung verdünnt. Danach muss der Impfstoff innert sechs Stunden verabreicht werden, bevor er unbrauchbar wird.

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