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Kommentar zu SchulpflegewahlenParteien setzen sich durch

Die Parteilosen haben die Wende verpasst. Die Wählerinnen und Wähler zogen die Parteienvertreter bei den Wahlen in Horgen und Richterswil vor.

Parteilose Kandidierende haben bei den Ersatzwahlen in die Schulpflegen Horgen und Richterswil ihr Ziel verpasst. Keiner schaffte die Wahl. In Richterswil haben es zwei Parteilose versucht, gewählt worden ist die SVP-Frau Isabelle Sonderer. In Horgen sind drei von sieben Kandidaten ohne Parteimitgliedschaft angetreten. Die Wahl geschafft haben aber die EVP-Frau und der FDP-Mann.

Die Parteien geniessen offenbar immer noch das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler. Diese Frage hatte sich im Vorfeld der Wahlen insbesondere in Horgen gestellt. Dort wurde den Parteien eine Mitschuld am Konflikt mit der parteilosen Schulpräsidentin Carla Loretz angelastet. Viele vermuteten, man habe ihr das Leben schwer gemacht, weil sie sich bei den Wahlen gegen Parteivertreterinnen hatte durchsetzen können. Als Gegenpol zu den Parteien hatte sich im Strudel des Schulstreits eine Parteilosen-Bewegung formiert, die frischen Wind in die politische Landschaft bringen wollte.

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