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Frau «unglücklich mit Warnschuss getroffen»

Der Rentner, der im Januar in Stansstad seine Frau erschossen hat, ist wieder auf freiem Fuss. Er wehrt sich gegen den Vorwurf der vorsätzlichen Tötung.

Ein 77-jähriger Mann hat im Januar in Stansstad seine 73-jährige Frau erschossen.
Ein 77-jähriger Mann hat im Januar in Stansstad seine 73-jährige Frau erschossen.
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Der 77-jähriger Mann, der seine Frau in der gemeinsamen Wohnung in Stansstad NW erschossen hatte, ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Seit Dienstag befindet er sich wieder auf freiem Fuss, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet.

Der Tatverdächtige stellte demnach ein Entlassungsgesuch – noch vor Ablauf der angeordneten Untersuchungshaft. Das Nidwaldner Zwangsmassnahmengericht leistete diesem Folge, obwohl sich die Staatsanwaltschaft dagegen ausgesprochen hatte.

Es drohen mindestens fünf Jahre Haft

Der Beschuldigte sagt, er habe seine Frau nicht umbringen wollen, sie aber unglücklich mit einem Warnschuss getroffen. Laut der Staatsanwaltschaft werden die Ermittlungen noch Monate andauern. Bislang sei noch kein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben worden.

Dem Beschuldigten seien keine Auflagen gemacht worden, wie die «Luzerner Zeitung» weiter berichtet. Er könne sich somit überall frei bewegen. Wann sich der Rentner vor Gericht verantworten muss, ist noch unklar. Wird er wegen vorsätzlicher Tötung verurteilt, drohen ihm mindestens fünf Jahre Haft.

Am Abend des 19. Januar hatte der Mann seine 73-jährige Ehefrau erschossen. Daraufhin stellte er sich der Polizei. Motiv und Hintergründe sind laut der Polizei noch ungeklärt. Die Ermittlungen führt die Staatsanwaltschaft Nidwalden in Zusammenarbeit mit der Polizei. Das Institut für Rechtsmedizin Zürich sowie das Forensische Institut Zürich sind ebenfalls an den Ermittlungen beteiligt.

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