Obduktion: Opfer in Kitzbühel aus kurzer Distanz erschossen

Aus Eifersucht soll ein 25-Jähriger fünf Menschen getötet haben. Die Opfer habe er aus nächster Nähe erschossen.

Ein Mitarbeiter der Spurensuche untersucht am Tatort eine eingeschlagene Balkontür. (6. Oktober 2019) Foto: Kerstin Joensson/Keystone

Ein Mitarbeiter der Spurensuche untersucht am Tatort eine eingeschlagene Balkontür. (6. Oktober 2019) Foto: Kerstin Joensson/Keystone

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Zwei Tage nach der Gewalttat von Kitzbühel mit fünf Toten hat die österreichische Polizei weitere Details zum Tathergang bekanntgegeben. Wie die Ermittler am Dienstag mitteilten, wurden alle Opfer aus kurzer Distanz erschossen. Das habe die Obduktion der Leichen ergeben.

Das Messer und der Baseballschläger, die der 25 Jahre alte Tatverdächtige bei sich hatte, seien hingegen nicht verwendet worden. «Hinsichtlich der Anzahl der abgegebenen Schüsse und Treffer ergeht aus taktischen und aus Pietätsgründen keine detaillierte Bekanntgabe», hiess es.

Der 25-jährige Österreicher hatte gestanden, am Sonntag seine 19 Jahre alte Ex-Freundin aus Eifersucht erschossen zu haben. Er habe auch ihren neuen Freund, ihre Eltern und ihren Bruder getötet, hatte er bei der Polizei zugegeben.

Der Tat ging laut den Ermittlern ein Streit zwischen den beiden ehemaligen Partnern in einem Lokal in Kitzbühel voraus. Als Tatwaffe nutzte der Tatverdächtige eine Pistole seines Bruders. Der Bruder, derzeit im Ausland, besitzt die Waffe nach Angaben der Polizei rechtmässig. Ein Alkoholtest bei dem 25 Jahre alten Verdächtigen fiel am Sonntagmorgen negativ aus. (sda)

Erstellt: 08.10.2019, 16:08 Uhr

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