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«Zuhause wurde viel gejodelt und gejuuzt»

Schluneggers Heimweh – die Gewinner der diesjährigen Swiss Music Awards begeistern das Publikum mit klangvollen Männerstimmen und sehnsuchtsvollen Liedern.

Das ist nicht von der Hand zu weisen, Schluneggers Heimweh überrascht, irritiert – zumindest auf den ersten Blick.

Ein Chor voller fescher Kerle,tätowiert oder mit Schwingerbody: Wäre da nicht das «Trachtechutteli», würde man Sie wohl in der Rockmusikszene vermuten. Doch Sie singen Heimwehlieder - sanfte, harmonische Volksmusik. Wie passt das zusammen?

Wie haben sich die Mitglieder eigentlich gefunden?

War von Anfang an klar, mit welcher Art Lieder Sie auf die Bühne wollen?

Entstanden ist nun ein eigenständiges Liederrepertoire: kleine Mundartgeschichten, eingepackt in harmonische Melodien. Sie erzählen von Liebe, Heimat und Verbindlichkeit. Gehören diese Werte grundsätzlich zur Volksmusik oder vertreten Sie diese ebenso in Ihrem Leben?

Reden wir mal über die Inhalte: Was bedeutet Ihnen die Heimat?

Heimat ist für mich kein bestimmter Ort, sondern vielmehr ein Gefühl der Zugehörigkeit.

Beny Betschart

Wieso denken Sie, dass die konservativen Werte, die Sie besingen, neu auch beim jungen Publikum auf so viel Gegenliebe stossen?

Musikalisch bewegen sich die Songs in einer klaren Range, mit eingeflochtenen Juuzer und Jodel, aber ohne stilistische Brüche. Käme für Sie ein Crossover in Frage, zum Beispiel mit dem Schlager?

Wie kamen Sie denn zur Musik?

Und wie sieht Ihr musikalischer Alltag heute aus?

Das Konzept von Schluneggers Heimweh geht jedenfalls auf: Bei den diesjährigen Swiss Music Awards gehörte die Formation zu den grossen Abräumern und konnten gleich zwei der begehrten Trophäen entgegennehmen. Was baut der Männerchor jetzt mit den beiden Betonblöcken?