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Wie man der Angst die Stirn bieten kann

Sich den furchterregenden Situationen stellen statt sich zurückziehen – dies lernen Menschen mit einer Angsterkrankung in der Therapie. Eine Betroffene erzählt,wie sie langsam wieder aus der Einengung herausfindet.

Platzangst im Tunnel? Wenn Ängste übertrieben stark oder ungewöhnlich lang auftreten, werden sie zum Problem.
Platzangst im Tunnel? Wenn Ängste übertrieben stark oder ungewöhnlich lang auftreten, werden sie zum Problem.
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Angst ist ein überlebenswichtiges Gefühl. Ohne Ängste wären unsere Vorfahren von wilden ­Tieren angegriffen worden. Heut­zutage würden wir leicht­fertig gefährliche Sportarten ­aus­üben oder uns ungenügend auf Prüfungen vorbereiten. Ängste sind ein natürlicher Schutz vor bedrohlichen Situationen.

Doch wenn sie übertrieben stark oder ungewöhnlich lange auftreten, losgelöst von einer echten Bedrohung, werden sie zu einem Problem. Man spricht dann von einer Angsterkrankung. In der Schweiz leidet fast jede fünfte Person mindestens einmal im Leben unter sehr starken, anhaltenden Ängsten. Eine Betroffene ist Brigitte Simmen, die in Wirklichkeit anders heisst. Weil sie nicht erkennbar sein möchte, will die Mittfünfzigerin in diesem Artikel auch einige Begebenheiten aus ihrem Leben leicht ver­ändert dargestellt haben.

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