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Hauskatze im Raubtierpelz

Mit Zwei-Liter-Diesel und 4×4 empfiehlt sich der Jaguar XF als genügsamer und vielseitiger Reisewagen nicht zuletzt auch Flottenkunden. Aber keine Sorge: Wer keine Kosten scheut, treibt dem XF die Dienstwagenattitüde problemlos wieder aus.

In Sachen Ansprechverhalten und Durchzug geht der Diesel zögerlich zu Werk. Dank Allradantrieb ist das Handling absolut problemlos.
In Sachen Ansprechverhalten und Durchzug geht der Diesel zögerlich zu Werk. Dank Allradantrieb ist das Handling absolut problemlos.
pd

Ein leichtes Nageln. Kaum Vibrationen. 180 Diesel-PS. 430 Newtonmeter maximales Drehmoment. 4,9 Liter Normverbrauch. Nichts Ungewöhnliches also, wären da nicht die lange Haube, unter der dieser Vierzylinder sitzt, und das Katzenlogo, weit vorne auf dem Kühler.

Ein Zwei-Liter-Turbodiesel in einem Jaguar, die Frage sei erlaubt: Ist das nicht fehlgeleitete Bescheidenheit? Ins aufregendste Lokal der Stadt geht man doch auch nicht, um einen grünen Salat zu bestellen! Man muss wohl die Optik ändern, um dieses Auto zu verstehen. Jaguar ist unter britischer Flagge, aber mit dem Geld und dem langen Atem indischer Investoren auf Expansionskurs. Und für grosse Volumina braucht es zweierlei: günstige und sparsame Einstiegsvarianten und Allradantrieb.

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