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RassismusdebatteOnkel Ben muss gehen

US-Konzerne werfen Marken mit rassistischen Motiven aus den Regalen. Doch von einem Aufräumen in den Chefetagen ist weiterhin nichts zu sehen.

Die Reismarke «Uncle Ben’s» wird weltweit verkauft. Der Mutterkonzern Mars will nun das Logo ändern, um Haltung im Kampf gegen Rassismus zu zeigen.
Die Reismarke «Uncle Ben’s» wird weltweit verkauft. Der Mutterkonzern Mars will nun das Logo ändern, um Haltung im Kampf gegen Rassismus zu zeigen.
Foto: Brendan McDermid/Reuters

Die Rassismusdebatte in den USA hat nun auch Auswirkungen auf die Produktlandschaft. So will der Lebensmittelriese Mars das bekannte Logo für seine Reismarke «Uncle Ben’s» ändern: «Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Marke Onkel Ben’s einschliesslich seiner visuellen Markenidentität weiterzuentwickeln», erklärte Mars. Das Logo zeigt einen weisshaarigen Afroamerikaner, der nach einem texanischen Reisbauern benannt ist. Verwendet wird der abschätzige Titel Onkel (bzw. Tante), den weisse Südstaatler für ältere Schwarze brauchten, weil sie diese nicht mit Herr oder Frau ansprechen wollten.

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