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Lauf-Events unter besonderen VorzeichenOhne Publikum, dafür mit Gesichtsmaske

Die Lauf-Veranstalter trotzen der Coronakrise und lassen sich für die Sicherheit der Läuferinnen und Läufer viel einfallen – wie am Swiss Alpine in Davos.

Spezieller Start zur Königsdistanz über 67 Kilometer im Davoser Eisstadions: Die Läufer lassen sich nicht beirren und dürfen die Maske nach einigen hundert Metern ablegen.
Spezieller Start zur Königsdistanz über 67 Kilometer im Davoser Eisstadions: Die Läufer lassen sich nicht beirren und dürfen die Maske nach einigen hundert Metern ablegen.
Foto: Andy Mettler (Swiss-Image)

Dass einiges neu sein würde, hatten die Ultra-Läuferinnen und -Läufer der Königsdistanz am Swiss Alpine Marathon gewusst. Und doch waren es dann völlig neue Empfindungen: Sowohl der Start wie der Zieleinlauf beim Eisstadion in Davos erfolgten quasi in der Anonymität – zwar mit Speaker, Musik ab Band und einigen Helfern. Aber ohne Zuschauer, ohne Familienangehörige, ohne Betreuer. Die Erklärung: Der Klassiker unter den Bergläufen ist bei seiner 35. Austragung coronabedingt in die Pionierrolle gerutscht: Der erste grössere Lauf, der stattfinden kann. Heruntergefahren zwar auf vier Distanzen und verteilt auf zwei Tage statt einen, gesplittet in Startfelder von höchstens 300 Läuferinnen und Läufer. Und, zur Sicherheit: Gestartet wurde mit Gesichtsmaske. Als sich das Feld beim Ausgang des Stadions auseinanderzog, durfte man sich des Schutzes entledigen.

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