Rapperswil-Jona

Sammelstelle: Noch zwei Standorte im Rennen

Die Suche nach einem Standort für die zweite Abfallsammelstelle in Rapperswil-Jona geht voran. Die Stadt schreibt noch im Mai einen Auftrag für die zwei favorisierten Standorte aus. Realisiert wird der Entsorgungspark dieses Jahr jedoch nicht mehr.

Seit der Schliessung der Abfallsammelstelle «Brings!» ist die Stadt Rapperswil-Jona auf der Suche nach einem neuen Standort.

Seit der Schliessung der Abfallsammelstelle «Brings!» ist die Stadt Rapperswil-Jona auf der Suche nach einem neuen Standort. Bild: Manuela Matt

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«Was passiert eigentlich mit der Abfallsammelstelle?» Der zweite Standort für einen Entsorgungspark beschäftigt die Rapperswil-Joner, seit das «Brings!» schliessen musste. Der Stadtrat versprach eine Lösung, die Standortsuche zog sich jedoch hin. Nun zeichnet sich ein Ergebnis ab: «Von acht möglichen Standorten haben wir jetzt zwei Favoriten», erklärt Bauchef Thomas Furrer (parteilos). Das sei zum einen der Standort vom heutigen Jugendzentrum im Stampf. Zum anderen sei der Para-Parkplatz an der Kniestrasse eine Alternative. «Jetzt bereiten wir die öffentliche Ausschreibung vor», sagt Furrer.

Im Mai soll diese publiziert werden. Die Bewerber können dann in ihrem Angebot auf einen oder beide Standorte eingehen. Das Projekt «Abfall» geht also voran, Furrer stellt jedoch klar: «Dieses Jahr wird es noch keine zweite Abfallsammelstelle geben». Selbst wenn der Auftrag vergeben ist, brauche es noch ein Baubewilligungsverfahren – und realisieren müsse der neue Betreiber die Sammelstelle schliesslich auch noch.

Wieder ein Brings?

Die Abfallsammelstelle «Brings!» musste im Juli 2017 schliessen, da sie sich wirtschaftlich nicht mehr lohnte. Daraufhin starteten einige Rapperswil-Joner Bürger eine Petition zum Erhalt von «Brings!». Ein Antrag zur finanziellen Unterstützung der Sammelstelle vonseiten der Stadt scheiterte an der Bürgerversammlung im Juni 2017.

Der Stadtrat wurde jedoch beauftragt, eine Lösung für zwei Sammelstellen auf Stadtgebiet zu finden. Joel Keller, Geschäftsführer von «Brings!», kann sich vorstellen, sich für den Auftrag zu bewerben. Er habe diesen allerdings noch nicht vor Augen bekommen. «Es kommt auf die Rahmenbedingungen und das Grundstück an», erklärt Keller. Obwohl er schon ein paar Ideen habe, habe er noch kein konkretes Konzept. Das werde er erst machen, wenn er die Informationen von der Stadt bekomme.

Auch bei Umbau und Erweiterung der zweiten Abfallsammelstelle im Engelhölzli geht es vorwärts. Die Verträge mit dem Geschäftsführer Karl Rüegg seien fast abgeschlossen, bestätigt Stadtpräsident Martin Stöckling (FDP): «Wir sind auf der Zielgeraden».

Erstellt: 06.04.2018, 17:24 Uhr

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