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Zwei Dutzend Eigentümer müssten Kreisel in Jona weichen

Der Stadttunnel würde in seiner bevorzugten Variante Enteignungen mit sich bringen. Die Eigentümer der fünf Häuser an der Eichfeldstrasse sind beunruhigt. Besonders brisant: In drei Häusern leben 25 Stockwerkeigentümer.

Diese Häuser müssten weichen: Kommt der neue Kreisel, wären die Mieter im vorderen Haus und die Eigentümer in den hinteren Häusern betroffen.
Diese Häuser müssten weichen: Kommt der neue Kreisel, wären die Mieter im vorderen Haus und die Eigentümer in den hinteren Häusern betroffen.
David Baer

Es scheint nur ein kleines Detail in der grossen Tunnelplanung von Rapperswil-Jona zu sein. Doch dem geplanten Kreisel auf der Achse Neue Jonastrasse/St. Gallerstrasse müssten zwei Häuserzeilen weichen. Die Eichfeldstrasse 1 und 3 sowie Eichfeldstrasse 5-9. Am Mittwoch sagte Stadtrat Thomas Furrer (parteilos), dass die Eigentümer bereits darüber informiert wurden, dass ihre Häuser von dem neuen Projekt betroffen sind. Recherchen der ZSZ zeigen, dass die erste Häuserzeile der ortsansässigen Otal Immobilien AG gehört. Geschäftsführerin Sonja Funk sagt auf Anfrage, dass der Bauvorstand sie vor gut zwei Wochen zu einem Gespräch geladen hat. «Er sagte uns, dass diverse Tunnel-Projekte in der Pipeline sind». Dabei seien auch die Liegenschaften der Otal tangiert. Von Enteignung sei bei dem halbstündigen Treffen allerdings nicht die Rede gewesen, erklärt Funk. Sie persönlich glaube nicht, dass es dazu kommen werde. Man habe die Information des Stadtrats zur Kenntnis genommen.

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